Archiv
Aktien Europa: Schwächer - Telekom und Technologie belastet, Airlines schwach

Angeführt von den schwachen Telekom- und Technologiewerten sind die europäischen Standardwerte am Montag überwiegend unter dem Vorwochenschluss gehandelt worden. Der Eurostoxx 50 gab 1,01 Prozent auf 2 863,78 Punkte nach. Der Euronext 100 sank um 0,96 Prozent auf 643,54 Zähler.

dpa-afx PARIS. Angeführt von den schwachen Telekom - und Technologiewerten sind die europäischen Standardwerte am Montag überwiegend unter dem Vorwochenschluss gehandelt worden. Der Eurostoxx 50 gab 1,01 Prozent auf 2 863,78 Punkte nach. Der Euronext 100 sank um 0,96 Prozent auf 643,54 Zähler. In Paris verlor der CAC-40-Index 1,12 Prozent auf 3 756,33 Punkte.

Die Stimmung an den Börsen sei wegen der Auswirkungen des schwachen Dollar auf die Unternehmensgewinne nervös, sagte ein Händler in Paris. "Der Dollar und der Ölpreis sorgen weiterhin für Besorgnis. Die Anleger nehmen Gewinne mit, während der Markt weiter ins Minus rutscht, wenn charttechnisch wichtige Marken unterschritten werden."

Aktien von Telecom Italia Mobile SpA (TIM) büßten 2,34 Prozent auf 4,88 Euro ein, während Telecom Italia um 1,92 Prozent auf 2,86 Euro nachgaben. Wegen Marktmissbrauch hat die Telekomaufsicht gegen den ehemaligen Monopolisten 152 Mill. Euro Geldstrafe verhängt. France Telecom sanken um 1,74 Prozent auf 22,62 Euro. Cable & Wireless sanken um 1,71 Prozent auf 115,0 Pence, nachdem CSFB die Aktie auf "Underperform" herabgestuft hatte.

Nach schwachen Vorgaben von der Nasdaq verloren die Aktien von Asml Holding NV 2,17 Prozent auf 11,73 Euro, während Logicacmg in Amsterdam 2,50 Prozent auf 2,73 Euro verloren. Bei Alcatel SA gab der Kurs um 1,07 Prozent auf 11,99 Euro nach. Koninklijke Philips büßten 2,18 Prozent auf 19,27 Euro ein. Stmicroelectronics verbilligten sich um 1,57 Prozent auf 15,63 Euro. Aktien von Enel wurden 5,49 Prozent schwächer bei 6,71 Euro gehandelt. Die Aktien des italienischen Versorgers wurden Ex-Dividende gehandelt, nachdem die Firma 33 Cent Sonderdividende ausgezahlt hatte.

Einzige Kursgewinner im Eurostoxx 50 waren zwei Finanzwerte. San Paolo-IMI SpA gewannen 0,67 Prozent auf 10,25 Euro, während Credit Agricole um 0,46 Prozent auf 21,93 Euro anzogen. WestLB hatte die Aktie aus Bewertungsgründen auf "Neutral" herabgestuft. ING verloren 1,21 Prozent auf 20,40 Euro. Die niederländische Gruppe wird sich von ihrem Vermögensverwalter Baring trennen. Der Finanzdienstleister erwartet einen Buchgewinn von rund 250 Mill. Euro. Zudem sinkt der Anteil an ING Bank Slaski von 87,77 auf 75 Prozent.

Europas Luftfahrtwerte standen unter dem Eindruck steigender Ölpreise und einer überraschenden Gewinnwarnung der österreichischen AUA. Air France verloren 1,41 Prozent auf 13,99 Euro. Der Kurs von British Airways büßte in London 2,35 Prozent auf 218,50 Pence ein, während in Wien Austrian Airlines um 8,43 Prozent auf 9,89 Euro sackten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%