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Aktien Europa: Standardwerte nach sinkendem Ölpreis und Zahlen etwas fester

Mit Kursgewinnen haben die europäischen Standardwerte am Donnerstag auf den kräftig gesunkenen Ölpreis und positive Quartalszahlen reagiert. Bis zum Mittag zog der Eurostoxx 50 um 0,98 Prozent auf 2 814,36 Punkte an. Der Euronext 100 gewann 1,00 Prozent auf 636,68 Zähler.

dpa-afx PARIS. Mit Kursgewinnen haben die europäischen Standardwerte am Donnerstag auf den kräftig gesunkenen Ölpreis und positive Quartalszahlen reagiert. Bis zum Mittag zog der Eurostoxx 50 um 0,98 Prozent auf 2 814,36 Punkte an. Der Euronext 100 gewann 1,00 Prozent auf 636,68 Zähler. Der Pariser CAC-40-Index stieg um 0,89 Prozent auf 3 710,98 Punkte. Der Ftse-100-Index kletterte um 0,38 Prozent auf 4 648,00 Punkte.

"Wir sahen einige ermutigende Unternehmenszahlen am Morgen. Zusammen mit dem stark gesunkenen Ölpreis sorgte dies bei den Anlegern für Optimismus", sagte ein Pariser Aktienhändler bei Global Equities. Ein Aktienhändler von Petercam in Brüssel sagte, die Märkte seien in den vergangenen Tagen in sehr guter Verfassung, da der Ölpreis gesunken sei.

Bester Wert im Eurostoxx 50 waren Royal Dutch die um 3,78 Prozent auf 43,89 Euro anzogen. Als führende britische Aktie zogen Shell zugleich um 5,78 Prozent auf 448,25 Pence an, nachdem das Unternehmen die Zusammenlegung des niederländischen und britischen Unternehmensteils zu einer Einheit bekannt gegeben hatte. Zugleich war der Bericht zum dritten Quartal unerwartet gut ausgefallen.

Der weiter sinkende Ölpreis drückte hingegen auf die Kurse der übrigen Rohstoffwerte. Repsol-YPF übernahmen die Rote Laterne und büßten 1,04 Prozent auf 17,20 Euro ein. Total gaben um 0,73 Prozent auf 163,10 Euro ab. BP verloren 2,05 Prozent auf 524,50 Pence.

Die Aktien des französischen Telekomausrüsters Alcatel SA gewannen 2,41 Prozent auf 11,47 Euro hinzu. Alcatel hat im dritten Quartal bei steigenden Umsätzen wieder schwarze Zahlen geschrieben. "Insgesamt hat das Unternehmen einen exzellenten Zwischenbericht vorgelegt", lobte Analyst Stephane Houri von der Fortis Bank.

Der Ölpreis sorgte bei den europäischen Luftfahrtwerten für kräftige Aufschläge. Air France/KLM verbesserten sich um 3,49 Prozent auf 13,34 Euro. Iberia verteuerten sich um 2,78 Prozent auf 2,22 Euro und SAS Group um 2,48 Prozent auf 51,78 schwedische Kronen.

France Telecom stiegen um 0,98 Prozent auf 21,75 Euro. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) war im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, während die Umsatzerwartung des Marktes im dritten Quartal sogar übertroffen wurde. Belgacom büßten 1,06 Prozent auf 28,10 Euro ein, nachdem der belgische Staat 5,3 Prozent der Aktien für rund 540 Mill. Euro verkauft hat.

Beim Industriegase-Hersteller Air Liquide stabilisierte sich der Kurs. Die Aktie notierte zuletzt um 0,08 Prozent schwächer mit 127,40 Euro. Zugleich bestätigte der Linde-Konkurrent seine Prognose für das Gesamtjahr.

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