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Aktien Europa: Standardwerte zumeist schwächer

Am letzten Handelstag der Woche haben die wichtigsten europäischen Aktienindizes am Freitag Kursverluste verzeichnet. Belastet von der anhaltenden Schwäche des Dollar und ohne Vorgaben aus den USA sank der Eurostoxx 50 um 0,62 Prozent auf 2 886,08 Punkte.

dpa-afx PARIS. Am letzten Handelstag der Woche haben die wichtigsten europäischen Aktienindizes am Freitag Kursverluste verzeichnet. Belastet von der anhaltenden Schwäche des Dollar und ohne Vorgaben aus den USA sank der Eurostoxx 50 um 0,62 Prozent auf 2 886,08 Punkte. Der Euronext 100 gab um 0,68 Prozent auf 646,05 Zähler nach. In Paris büßte der CAC-40-Index 0,78 Prozent auf 3 768,08 Punkte ein.

"Der Schweizer Markt ist gestern gut gelaufen und korrigiert heute ein bisschen. Gleichzeitig sorgt die Dollarschwäche bei den Anlegern für echte Besorgnis", sagte ein Händler bei der Zürcher Kantonal Bank.

Ein Händler einer Madrider Bank sagte, der Markt gönne sich eine Atempause. Insgesamt sei die Stimmung unverändert optimistisch. "Enagas waren die stärksten Gewinner", fügte er hinzu. Der Kurs des spanischen Versorgers zog um 1,89 Prozent auf 10,25 Euro an und profitierte damit unverändert von der neuen Bewertung der Aktie, seit dem sich das Unternehmen am Mittwoch refinanziert hatte. Enel zogen um 0,12 Prozent auf 6,67 Euro an, während Repsol-YPF SA 0,05 Prozent auf 18,23 Euro abgaben. National Grid kletterten um 0,63 Prozent auf 481,50 Pence.

Nachrichten kamen insbesondere aus Frankreich. Aktien des französischen Anlagenbau und Immobilienkonzerns Vinci gewannen 1,85 Prozent auf 93,65 Euro. Das Unternehmen hat sich mit der Regierung geeinigt, seinen Anteil an dem Autobahnbetreiber Autoroutes du Sud bis 2007 unter 23 Prozent zu halten. Dessen Kurs gab um 0,19 Prozent auf 37,53 Euro nach.

Unter den Rüstungsaktien verloren EADS 1,74 Prozent auf 23,20 Euro, während Thales 0,28 Prozent auf 32,50 Euro gewannen. Thales ist Kreisen zufolge auf der Suche nach einem neuen Fusionspartner, nachdem EADS-Chef Philippe Camus einem Zusammenschluss erneut eine Absage erteilt hat. Als Kandidat wird unter anderem BAE Systems gehandelt. Die Aktie verlor um 0,20 Prozent auf 244,0 Pence.

Aktien von Dexia Banque zogen um 0,06 Prozent auf 16,50 Euro an. Die staatliche Caisse des Depot (CDC) unterstützt nach einem Bericht von "Les Echos" (Freitagsausgabe) den Plan von Dexia-Chef Pierre Richard, die italienische San Paolo-IMI zu übernehmen.

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