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Aktien Europa: Uneinheitlich, aber kaum verändert - Versicherer weiter schwach

Die Aktienmärkte in Europa sind am Dienstag bei äußerst dünnem Handel um die Schlussstände des Vortags gependelt. Die Tendenz war uneinheitlich. Die Bandbreite, in denen sich die Indizes bewegten war zugleich sehr eng.

dpa-afx PARIS/LONDON. Die Aktienmärkte in Europa sind am Dienstag bei äußerst dünnem Handel um die Schlussstände des Vortags gependelt. Die Tendenz war uneinheitlich. Die Bandbreite, in denen sich die Indizes bewegten war zugleich sehr eng.

Der Eurostoxx 50 tendierte bis 12.10 Uhr mit plus 0,01 Prozent auf 2 944,31 Zähler fast unverändert. Der Euronext 100 gab 0,17 Prozent auf 655,94 Zähler nach. In Paris fiel der CAC 40 um 0,11 Prozent auf 3 813,46 Punkte. In Italien erholte sich der S & P MIB, nachdem er im Anschluss an enttäuschende Daten zum italienischen Geschäftsklima im Dezember gefallen war. Er stand zuletzt mit 0,02 Prozent bei 30 819 Zählern im Minus. In London blieb die Börse feiertagsbedingt geschlossen.

Der Ölpreis war am Montag kräftig um mehr als zwei Dollar gefallen und hielt sich bislang auf dem neuen Niveau. Der Euro hingegen blieb weiter stark und wurde bis zur Mittagszeit über der Marke von 1,36 Dollar gehandelt.

Erneut zählten Versicherer zu den schwächsten Werten. Sie hatten bereits am Tag zuvor wegen des schweren Seebebens in Südostasien Kursverluste verzeichnet. Aegon büßten 0,88 Prozent auf 10,08 Euro ein. AXA verbilligten sich um 0,71 Prozent auf 18,12 Euro. Fortis fielen um 0,34 Prozent auf 20,35 Euro und Scor gaben um 1,44 Prozent auf 1,37 Euro nach. In der Schweiz verloren Zurich Financial Services (ZFS) 0,99 Prozent auf 189,50 Franken.

Das Eni-Papier gehörte wegen des gesunkenen Ölpreises zu den schwächsten Werten im Auswahlindex der Eurozone. Es gab um 0,75 Prozent auf 18,46 Euro nach.

Sagem-Papiere stiegen leicht um 0,19 Prozent auf 15,67 Euro. Wie das Elektronikunternehmen am späten Montagabend mitteilte, werde die geplante Fusion Sagems mit dem Triebwerkebauer Snecma von 2008 an Kosten-Synergien in Höhe von 163 bis 205 Mill. Euro bringen.

KPN-Papiere in den Niederlanden notierten unverändert bei 7,04 Euro. Die Tochter SNT Group reduzierte die Gesamtjahresprognose für die Marge auf Basis des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von sechs bis sieben Prozent auf 4,5 bis fünf Prozent. Der Grund seien "leicht höhere Betriebskosten".

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