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Aktien Europa: Uneinheitlich bei geringen Veränderungen - Versicherer im Blick

Europas Börsen haben sich am Freitag in geringer Bandbreite um ihren Vortagsschluss bewegt und dabei uneinheitlich tendiert. Es herrsche Mangel an marktrelevanten Unternehmens- oder Konjunkturdaten, sagten Händler. Der in Rekordnähe verharrende hohe Ölpreis drücke auf die Stimmung an den Märkten. Negative Äußerungen der Schweizer Swiss Re hätten zudem den Versicherungssektor belastet.

dpa-afx PARIS/LONDON. Europas Börsen haben sich am Freitag in geringer Bandbreite um ihren Vortagsschluss bewegt und dabei uneinheitlich tendiert. Es herrsche Mangel an marktrelevanten Unternehmens- oder Konjunkturdaten, sagten Händler. Der in Rekordnähe verharrende hohe Ölpreis drücke auf die Stimmung an den Märkten. Negative Äußerungen der Schweizer Swiss Re hätten zudem den Versicherungssektor belastet.

Der Eurostoxx 50 tendierte nahezu unverändert mit minus 0,03 Prozent bei 2 734,57 Punkten. Der Euronext 100 legte um 0,03 Prozent auf 624,77 Zähler zu. Der französische Leitindex CAC 40 stieg um 0,13 Prozent auf 3 657,94 Punkte. In London der Ftse 100 um Prozent auf Punkte.

Der Versicherungskonzern Swiss Re sagte am Morgen, er wisse derzeit nicht, ob er die angestrebte Schaden-Kosten-Quote (Combinded Ratio) von 96 Prozent im laufenden Jahr erreichen könne. Swiss Re rechnet zudem auf der Basis aktueller Einschätzungen des Hurrikans Ivan und des Taifuns Songda mit einer Schadenbelastung von rund 300 Mill. Dollar vor Steuern. Die Aktie fiel um Prozent auf 71,80 Franken und belastete auch die Stimmung für die Branchenkollegen. ING verloren 1,18 Prozent auf 20,11 Euro und AXA gaben um 0,91 Prozent auf 16,37 Euro nach. Aegon verbilligten sich um 0,90 Prozent auf 8,76 Euro.

Während der Markt am Morgen noch weitgehend erleichtert auf die Aussagen des Elektronikkonzerns Philips Electronics NV reagiert hatte, büßte die Aktie bis mittags nun 1,27 Prozent auf 18,62 Euro ein. Am Morgen hatte sie noch bis auf 19,08 Euro zugelegt. Philips hatte vor Börsenstart die Prognose für den Chipumsatz im dritten Quartal gesenkt und rechnet nun für das laufende Quartal mit einer unveränderten Entwicklung im Vergleich zum Vorquartal. "Es ist Schlimmeres befürchtet worden", sagte ein Händler.

Asml Holding verloren 0,45 Prozent auf 11,13 Euro. Auch Alcatel gaben zuletzt nach und büßten 0,21 Prozent auf 9,46 Euro ein und Nokia verloren 0,54 Prozent auf 11,09 Euro. Stmicroelectronics hingegen stiegen um 0,21 Prozent auf 14,37 Euro.

Delhaize Group legten um 0,84 Prozent auf 48,20 Euro zu. Der belgische Einzelhandelskonzern kauft in den USA die Supemarktkette Victory für 175 Mill. Dollar. Victory soll bereits 2005 zum Nettogewinn beitragen.

Lebensmittelhersteller Cadburyschweppes Plc machte am Morgen Aussagen zum Geschäftsverlauf und sieht das Gesamtjahresergebnis zwar innerhalb der Prognosen, allerdings am unteren Ende. Die Aktie büßte 1,38 Prozent auf 429,00 Pence ein. Barclays Plc rückten mit plus 3,08 Prozent auf 536,00 Pence an die Spitze des "Footsie". Die UBS hatte unter anderem gesagt, dass die Aktie derzeit eine gute Kaufgelegenheit sei.

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