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Aktien Europa: Uneinheitlich - Warten auf die Fed - Positive Vorgaben stützen

Europäische Standardwerte haben am Dienstagmittag uneinheitlich tendiert. Gute Vorgaben der US-Börsen und aus Asien haben Händlern zufolge die Aktienindizes zunächst in Richtung ihrer Jahreshochs getrieben.

dpa-afx PARIS/LONDON. Europäische Standardwerte haben am Dienstagmittag uneinheitlich tendiert. Gute Vorgaben der US-Börsen und aus Asien haben Händlern zufolge die Aktienindizes zunächst in Richtung ihrer Jahreshochs getrieben. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend hielten sich die Anleger jedoch anschließend zurück, was die Notierungen wieder abbröckeln ließ.

Der Leitindex Eurostoxx50 gewann am Mittag um 0,13 Prozent auf 2 932,26 Zähler, der Stoxx50 fiel um 0,16 Prozent auf 2 774,84 Punkte. Der Euronext 100 legte 0,10 Prozent auf 654,86 Zähler zu. In Paris gewann der CAC 40 0,18 Prozent auf 3 812,71 Punkte. Der Londoner Ftse 100 verlor 0,41 Prozent auf 4 717,30 Zähler.

Autowerte standen im Fokus. Goldman Sachs hatte den europäischen Autosektor auf "Neutral" hochgestuft. Zudem hat der europäische Herstellerverband Acea einen Anstieg der PKW-Neuzulassungen im November um 7,6 Prozent in Gesamteuropa und um 9,5 Prozent in Westeuropa vermeldet. Renault gewannen in Paris 0,42 Prozent auf 59,90 Euro, PSA Peugeot Citroen legten 0,22 Prozent auf 45,40 Euro zu. Michelin stiegen an der Cac40-Spitze um 3,59 Prozent auf 45,58 Euro. Der Reifenhersteller will seine Preise in Europa bis Juli 2005 um durchschnittlich fünf Prozent erhöhen.

Fiat-Aktien legten im Mailand 0,36 Prozent auf 5,88 Euro zu. Der Autobauer verhandelt mit General Motors (GM) über die Zukunft der angeschlagenen Autosparte. Hauptpunkt ist eine Verkaufsoption, die es dem italienischen Unternehmen auf eigenen Wunsch erlauben würde, seine Autosparte an GM zu verkaufen. San Paolo-IMI verloren 0,84 Prozent auf 10,26 Euro. Die Deutsche Bank verkauft 37 Mill. Aktien aus ihrem Bestand in einer Preisspanne zwischen 9,95 und 10,15 Euro.

In London kletterten Hbos-Aktien mit plus 3,99 Prozent auf 807,00 Pence an die "Footsie"-Spitze. Die größte britische Hypothekenbank sieht sich ihrem Zwischenbericht zufolge auf bestem Weg die Analystenerwartung beim Gesamtjahresgewinn "komfortabel zu übertreffen". Helabatrust lobte vor allem die gute Kostenkontrolle. Vodafone-Aktien rutschten dagegen um 3,67 Prozent auf 137,75 Pence ab. Eine Abstufung durch Goldman Sachs und Sorgen um die Vodafone-Beteiligung in den USA belasteten, hieß es.

Zurich Financial Services (ZFS) legten in Zürich 2,58 Prozent auf 187,00 Schweizer Franken zu. Ein Rechtsstreit in den USA wurde mit einem Vergleich über 47,5 Mill. Dollar abgeschlossen.

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