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Aktien Frankfurt Ausblick: Behauptet erwartetDPA-Datum: 2004-07-16 08:19:21

(dpa-AFX) Frankfurt - Die Frankfurter Börse dürfte am Freitag nach Einschätzung von Händlern behauptet eröffnen. Die Wertpapierxperten von Lang & Schwarz sehen den DAX < DAX.ETR > vorbörslich bei 3.849 Punkten, die Deutsche Bank bei 3.847 und die Citigroup bei 3.849 Punkten. "Übergeordnet bleibt das Chartbild zunächst negativ", erklärte ein Charttechniker von Baader.

(dpa-AFX) Frankfurt - Die Frankfurter Börse dürfte am Freitag nach Einschätzung von Händlern behauptet eröffnen. Die Wertpapierxperten von Lang & Schwarz sehen den DAX < DAX.ETR > vorbörslich bei 3.849 Punkten, die Deutsche Bank bei 3.847 und die Citigroup bei 3.849 Punkten. "Übergeordnet bleibt das Chartbild zunächst negativ", erklärte ein Charttechniker von Baader.

Wenig Impulse kämen aus den USA, sagte ein Börsianer. Sowohl Dow Jones < Indu.IND > als auch die technologieorientierte Nasdaq < Compx.IND > schlossen am Vortag knapp behauptet. Vor den nach Handelsschluss erwarteten Zahlen von IBM < IBM.NYS > < IBM.ETR > hatten sich auch die US-Anleger am Donnerstag zurückgehalten.

Der enttäuschende Ausblick des weltgrößten Handyherstellers Nokia < Nok1v.HSE > < Noa3.ETR > sowie Verluste an den US-Börsen hatten den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag belastet und auf dem Tagestief schließen lassen. Der DAX < DAX.ETR > schloss mit minus 1,32 Prozent auf 3.847,19 Punkte. Der Tecdax < Tdxp.ETR > fiel um 1,83 Prozent auf 521,73 Punkte. Der Mdax < Mdax.ETR > verlor 0,40 Prozent auf 4.914,95 Zähler.

Von Interesse dürfte SAP < SAP.ETR > sein. Europas führender Softwarekonzern rechnet im Wettbewerb um Mittelstandskunden mit einer zunehmende Konkurrenz durch das US-Unternehmen Microsoft < Msft.NAS > < MSF.FSE > .

Aber auch andere Technologiewerte können erneut von Interesse sein. Nach einer Reihe schlechter Nachrichten aus der Technologiebranche hat der weltgrößte Computerkonzern IBM < IBM.NYS > < IBM.ETR > mit einem überraschend deutlich gestiegenen Quartalsgewinn aufgewartet. Zudem bezeichnete Finanzchef Mark Loughridge Analysten-Prognosen für Umsatz und Gewinn des Unternehmens im Gesamtjahr als "vernünftig". Zudem hat der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung Electronics < Smsn.SQ1 > < SSU.FSE > dank einer starken Nachfrage nach Speicherchips, Flachbildschirmen und Mobiltelefonen den Überschuss im zweiten Quartal nahezu verdreifacht.

Die vorgelegten Zahlen der Software AG < SOW.ETR > sind nach der ersten Einschätzung eines Frankfurter Händlers gut ausgefallen und sollten dem Kurs Rückenwind verschaffen. Er strich insbesondere die positiven Lizenzumsätze und die Ebit-Steigerung von fast 40 Prozent heraus. Damit befinde sich das Unternehmen auf gutem Weg, um die Gesamtjahresziele zu erreichen.

In den Fokus könnte auch die Aktie von Daimlerchrysler < DCX.ETR > rücken. Der Gesamtbetriebsratschef Erich Klemm sieht in der möglichen Verlagerung von Produktionsstandorten einen "Erpressungsversuch". Bei dem Streit mit der Führung des Autokonzerns gehe es um mehr als die Zukunft des Standorts Sindelfingen, sagte er dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe).

Der Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern MAN < MAN.ETR > reiht sich in die Forderungen nach einer Verlängerung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich ein. "Wenn sich jetzt die 40-Stunden-Woche langsam wieder durchsetzt, wollen wir lieber vorn dabei sein als hinterherzulaufen", sagte der MAN-Vorstandschef Rudolf Rupprecht der "Financial Times Deutschland" (Freitagsausgabe).

Der für diesen Freitag angepeilte Börsengang des Berliner Biotech-Unternehmens Epigenomics ist vorerst geplatzt. Zudem senkte Epigenomics die Preisspanne für ihre Aktien deutlich auf 9 bis 11 Euro.

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