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Aktien Frankfurt Ausblick: Behauptet - Vorgaben negativ; Impulse fehlen

Belastet von negativen Vorgaben aus den USA rechnen Händler am Dienstag mit einem behaupteten Auftakt an der Frankfurter Börse. Die Citibank und die Deutsche Bank sahen den Dax zum Start bei 4 213 Punkten. Am Vortag gewann der Leitindex 0,70 Prozent auf 4 211,55 Zähler.

dpa-afx FRANKFURT. Belastet von negativen Vorgaben aus den USA rechnen Händler am Dienstag mit einem behaupteten Auftakt an der Frankfurter Börse. Die Citibank und die Deutsche Bank sahen den Dax zum Start bei 4 213 Punkten. Am Vortag gewann der Leitindex 0,70 Prozent auf 4 211,55 Zähler.

Die US-Indizes hatten am Vortag nahe ihrer Tagestiefstände geschlossen und lieferten damit keine besonders inspirierende Vorgabe, sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Allerdings sei vor den Weihnachtsfeiertagen mit anhaltend schwachen Umsätzen zu rechnen, zumal die Nachrichtenlage weiter dünn sei. Von Euro kämen ebenfalls keine neuen Impulse, genau wie vom stabilen Ölpreis.

Bayer-Aktien gerieten im vorbörslichen Handel unter Druck. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat vor vor einem erhöhten Herzrisiko bei der Einnahme des Schmerzmittels Naproxen gewarnt - Patienten sollten das rezeptfreie Naproxen nicht länger als zehn Tage ohne ärztlichen Rat einnehmen. Das Medikament wird unter verschiedenen Markennamen vertrieben, unter anderem als Aleve von Bayer . Einem Händler zufolge sei auch Stada Arzneimittel betroffen.

Tui stehen ebenfalls im Blick. Europas größter Touristik-Konzern will im Reisegeschäft mittelfristig eine Umsatzrendite von fünf Prozent vor Steuern nach 1,6 Prozent in 2003 erreichen, sagte Vorstandschef Michael Frenzel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Ein Händler wertete die Aussagen positiv. Die Ziele seien zwar mittelfristig, nach dem Verkauf des WestLB-Anteils konzentriere sich der Markt aber wieder stärker auf die Fundamentaldaten.

Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück hält in einem Vorstandsinterview der "Süddeutschen Zeitung" an seiner Prognose für den Gewinn nach Steuern von 1,8 Mrd. bis 2,0 Mrd. Euro im laufenden Jahr fest. Die Höhe der derzeitigen Beteiligungen an Allianz und Hypovereinsbank (HVB) stellte von Bomhard in Frage. Einem Händler zufolge enthält das Interview keine stark überraschenden Nachrichten und sei somit "neutral".

Linde-Aktien werden nach einem Analystenkommentar von Händlern leicht negativ erwartet. JP Morgan hat die Aktien in einer Ersteinstufung mit "Underweight" bewertet und ein Kursziel von 44 Euro angesetzt. Am Vortag schloss die Aktie bei 45,91 Euro.

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