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Aktien Frankfurt Ausblick: Behauptet - Wichtige Zahlen bewegen den Markt

Gestützt von einem weiter sinkenden Ölpreis und stabilen US-Vorgaben rechnen Aktienhändler am Freitag mit einem behaupteten Auftakt an der Frankfurter Börse. Darauf deuteten die Indikatoren der Vorbörsen hin. Die Vorgaben von der Wall Street fielen verhalten positiv aus.

dpa-afx FRANKFURT. Gestützt von einem weiter sinkenden Ölpreis und stabilen US-Vorgaben rechnen Aktienhändler am Freitag mit einem behaupteten Auftakt an der Frankfurter Börse. Darauf deuteten die Indikatoren der Vorbörsen hin. Die Vorgaben von der Wall Street fielen verhalten positiv aus. Der Dow Jones war in der Nacht über 10 000 Punkten aus dem Handel gegangen. Die Commerzbank ermittelte am Morgen einen Dax-Start bei 3 966 Punkten, die Deutsche Bank berechnete 3 968 Punkte und Lang & Schwarz rechnete mit 3 970 Punkten. Am Vortag hatte der Leitindex um 0,78 Prozent auf 3 959,59 Zähler hinzu gewonnen.

Wichtige Unternehmnszahlen erreichten den Handel durchweg vorbörslich und dürften für eine erneut rege Handelstätigkeit sorgen. So konnte die Deutsche Bank im dritten Quartal den Vorsteuergewinn im Jahresvergleich wegen niedriger Kosten um ein Drittel steigern. Damit wurde die Expertenerwartung übertroffen. Zwischen Juli und September sei der Gewinn vor Steuern von 755 Mill. auf 1,006 Mrd. Euro geklettert. Die elf von dpa-AFX befragten Experten hatten im Durchschnitt einen Anstieg auf 912 Mill. Euro erwartet.

Der Einzelhändler Metro konnte dank seines starken Auslandsgeschäfts Umsatz und Ertrag im dritten Quartal steigern. Dabei gelang es dem Düsseldorfer Konzern anders als dem schwer angeschlagenen Konkurrenten Karstadt-Quelle mit seinen Kaufhäusern ein Umsatzplus zu erzielen. Für das vierte Quartal erwartet der Konzern ein weiteres profitables Wachstum und bestätigte seine Prognosen für das Gesamtjahr.

Auch die im MDax geführten Aktien von Puma werden in den Fokus der Anleger rücken. Der Sportartikelhersteller hatte sein Ergebnis im abgelaufenen Quartal deutlich gesteigert und seine Prognose für 2004 angehoben. Dennoch zeigten sich Händler eher zurückhaltend. Ein Börsianer sagte in einer ersten Einschätzung: "Die Zahlen für das dritte Quartal sind insgesamt etwas schwächer als erwartet, und der Ausblick ist keine Überraschung."

Auch das Marktumfeld hat sich weiter verbessert. So hat sich Rückgang des Ölpreises hat fortgesetzt. Neben gestiegenen Rohöl-Lagerbeständen in den USA machten Händler die überraschende Leitzinserhöhung der chinesischen Notenbank für das Ende des Höhenfluges verantwortlich. Im asiatischen Handel sank der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Sorte WTI zur Lieferung im Dezember auf 50,55 Dollar. Der Abstand zur Anfang der Woche erreichten Rekordmarke beträgt damit gut fünf Dollar. Auch der Euro-Kurs ist im Vergleich zum Dollar nicht weiter angestiegen.

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