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Aktien Frankfurt Ausblick: DAX behauptet; Positive US-Börsen, Intel enttäuscht

Positive Vorgaben von der Wall Street einerseits und ein enttäuschender Intel-Zwischenbericht andererseits werden die deutschen Aktienmärkte am Freitag dominieren. Die Deutsche Bank sah den DAX am Morgen bei 3 837 Punkten, die Citigroup bei 3 836 Zählern. Am Donnerstag hatte der Index 0,41 % auf 3 833,45 Punkte gewonnen. Die US-Börsen hatten am Vorabend fest geschlossen.

dpa-afx FRANKFURT. Positive Vorgaben von der Wall Street einerseits und ein enttäuschender Intel-Zwischenbericht andererseits werden die deutschen Aktienmärkte am Freitag dominieren. Die Deutsche Bank sah den DAX am Morgen bei 3 837 Punkten, die Citigroup bei 3 836 Zählern. Am Donnerstag hatte der Index 0,41 % auf 3 833,45 Punkte gewonnen. Die US-Börsen hatten am Vorabend fest geschlossen.

Nach dem mit Spannung erwartetet Quartals-Zwischenbericht von Intel werden Technologiewerte wie Infineon laut Händlern unter Druck geraten. Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat zum zweiten Mal binnen zwei Monaten seine Gewinnspannenziele für das dritte Quartal gekappt und auch seine Umsatzerwartung gesenkt. Die Nachfrage nach Computer- und Speicherchips für Telekom-Produkte sei schwächer als erwartet, meldete die amerikanische Gesellschaft am Donnerstagabend nachbörslich in Santa Clara. Die Aktie verlor nachbörslich knapp 8 %.

Der US-Arbeitsmarktbericht für den Monat August dürfte ebenfalls das Interesse der Marktteilnehmer auf sich ziehen. Die Zahlen werden um 14.30 Uhr veröffentlicht. Nach zwei spürbaren Enttäuschungen beim Umfang der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft dürfte das Eis nach Einschätzung der Commerzbank für viele Optimisten mit einem weiteren Wert unter 100 000 neuen Stellen dünn werden. Auch die Deutsche Bank misst dem Arbeitsmarktbericht den höchsten Stellenwert zu. Arbeitsmarkt- und Inflationsentwicklung seien für die US-Notenbank die Schlüsselindikatoren für Ausmaß und Tempo weiterer Zinsschritte.

Auch aus der Automobilbranche gab es Nachrichten. So will das Emirat Abu Dhabi einem Pressebericht zufolge den Preis für den geplanten Einstieg beim Wolfsburger Autobauer Volkswagen nachverhandeln. Hintergrund sei der inzwischen deutlich gesunkene Kurs der VW-Aktie berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in ihrer Freitagausgabe ohne Nennung von Quellen.

Der US-Rohölpreis stabilisierte sich am Freitagmorgen im asiatischen Handel nach dem Höhenflug der Vortage deutlich unter der Marke von 45 $. Um 7.20 Uhr kostete ein Barrel Rohöl (159 Liter) zur Oktoberauslieferung am New Yorker Warenterminmarkt Nymex 44,16 $. Das waren zehn Cent mehr als am Vorabend.

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