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Aktien Frankfurt Ausblick: DAX etwas fester erwartet - US-Vorgaben stützen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Aktien dürften am Mittwoch Händlernzufolge auf Grund positiver Vorgaben aus den USA etwas fester eröffnen. Der hoheÖlpreis sollte allerdings die Kursgewinne begrenzen. Eine Stunde vorHandelsbeginn berechneten die Deutsche Bank und die Citibank den Index mit 3.891Punkten. Lang & Schwarz berechnete einen Stand von 3.889 Punkten. Am Dienstaghatte der DAX 1,46 Prozent auf 3.864,18 Punkte verloren und damit fast aufTagestief geschlossen.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Aktien dürften am Mittwoch Händlernzufolge auf Grund positiver Vorgaben aus den USA etwas fester eröffnen. Der hoheÖlpreis sollte allerdings die Kursgewinne begrenzen. Eine Stunde vorHandelsbeginn berechneten die Deutsche Bank und die Citibank den Index mit 3.891Punkten. Lang & Schwarz berechnete einen Stand von 3.889 Punkten. Am Dienstaghatte der DAX 1,46 Prozent auf 3.864,18 Punkte verloren und damit fast aufTagestief geschlossen.

Die amerikanischen Börsen schlossen am Dienstag nach einem unspektakulärenund überwiegend von leichten Verlusten geprägten Handelsverlauf leicht im Plusund damit knapp unter dem Tageshoch. Während einerseits der auf ein neuesRekordhoch gekletterte Ölpreis den Aktienmarkt jenseits des Atlantiks belastete,hoben positive Konjunkurdaten die Stimmung und weckten Zuversicht über positiveArbeitsmarktzahlen am Freitag. Der Dow-Jones-Index und der technolgielastigeNASDAQ-Composite-Index gingen gut behauptet aus dem Handel.

Zu den Gewinnern im DAX dürfte die Aktie von Bayer gehören. BeimChemie- und Pharmakonzern hat sich nach einem Pressebericht das Geschäft zuBeginn des zweiten Quartals merklich belebt. Der Konzernumsatz sei im Aprilgegenüber demselben Monat des Vorjahres um 4,3 Prozent auf 2,68 Milliarden Eurogeklettert, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD, Mittwochausgabe)unter Berufung auf interne Dokumente. Im ersten Quartal hatten die Bayer-Erlösenoch stagniert.

In den Fokus der Anleger rückt die Deutsche Bank . Unter dem Druckdes Mannesmann-Prozesses und der beispiellosen Pannen beim Postbank-Börsengangmuss sich Vorstandssprecher Josef Ackermann am heutigen Mittwoch auf eineturbulente Hauptversammlung einstellen. In der Frankfurter Festhalle hatAckermann mit Vorwürfen zu rechnen, das Image des größten deutschen Finanzhausesdurch seine Rolle als Angeklagter in dem Wirtschaftsprozess und die Pannenserieim Zusammenhang mit dem Börsengang der Postbank ramponiert zu haben.

Die Passagier- und Frachtverkehrszahlen am Frankfurter Flughafen haben sichim Mai erneut um einen zweistelligen Prozentsatz gegenüber dem Vorjahrswerterholt. Die Zahl der Fluggäste stieg um 11 Prozent, während die Frachtmenge um16 Prozent kletterte. Dies dürfte der Fraport-Aktie Auftrieb geben.Zudem findet am heutigen Mittwoch die Hauptversammlung statt.

Nach einem negativen Analystenkommentar dürften ALTANA-Papiere Händlern zufolge schwächer als der Gesamtmarkt starten. Goldman Sachs hatte dieAktien von "Outperform" auf "In-Line" abgestuft. Von einer positivenAnalystenstudie dürfte hingegen die Deutsche Telekom profitieren. DasUS-Investmenthaus Morgan Stanley hatte die T-Aktie auf "Overweight" hochgestuft.

In der zweiten Reihe laden die Hannover Rück , Jungheinrich sowie MediGene zur Hauptversammlung ein.

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