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Aktien Frankfurt Ausblick: DAX etwas schwächer erwartet - Telekom und ifo

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt werden die Standardwerte amDienstag voraussichtlich mit Verlusten eröffnen. Die vorbörsliche Indikation derCitibank für den DAX lag rund eine Stunde vor Handelsstart bei 3.861Punkten, die der Commerzbank bei 3.863 Zählern. Die Deutsche Bank ermittelteeinen DAX-Start von 3.859 Punkten. Am Montag hatte der deutsche Leitindex mitplus 0,94 Prozent bei 3.867,84 Punkten geschlossen.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt werden die Standardwerte amDienstag voraussichtlich mit Verlusten eröffnen. Die vorbörsliche Indikation derCitibank für den DAX lag rund eine Stunde vor Handelsstart bei 3.861Punkten, die der Commerzbank bei 3.863 Zählern. Die Deutsche Bank ermittelteeinen DAX-Start von 3.859 Punkten. Am Montag hatte der deutsche Leitindex mitplus 0,94 Prozent bei 3.867,84 Punkten geschlossen.

An der New Yorker Börse ging der Dow Jones nach einemfreundlichen Start mit einem hauchdünnen Minus aus dem Handel. Ein erneuterAnstieg des Ölpreises und Befürchtungen, dass selbst eine Anhebung derFördermenge der starken Nachfrage nach Rohöl nicht gerecht werden könnte, hattendie Stimmung getrübt. Der NASDAQ hingegen schloss gut behauptet. DerKurs des Euro legte wieder zu und stabilisierte sich wenige Stundenvor Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimas über 1,20 US-Dollar.

Im Fokus wird an diesem Tag vor allem die Deutsche Telekom stehen:Der Konzern teilte vor Börsenstart mit, er werde von Cingular Wireless die Netzein Nevada und Kalifornien übernehmen und damit sein Geschäft in den USA deutlichausbauen. Die amerikanische Tochter T USA-Mobile zahle insgesamt 2,3 MilliardenUS-Dollar, teilte die Telekom mit. Das bestehende Joint-Venture mit Cingularwerde damit aufgelöst. Es würden trotz der Zukäufe keine negative Auswirkungenauf die Kreditwürdigkeit erwartet.

Bei der Lufthansa AG mehren sich die Vermutungen, dieFluggesellschaft könne die am Montag bekannt gegebene Kapitalerhöhung womöglichauch für Zukäufe und weniger für Investitionen nutzen. Das Unternehmen selbstsagte, es plane nichts dergleichen.

Für die Aktie der Deutschen Post World Net könnte ein Artikel der"Financial Times Deutschland" interessant sein: Die Postbank soll nach Angaben der Zeitung für mehr als 35 Euro je Aktie an dieBörse gehen.

Vor der Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklima-Indexes wurde am Morgenzudem das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bekannt gegeben: Angetriebenvom Export legte das BIP im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent zu undentsprach damit der Erstschätzung. Am Nachmittag wird gespannt auf das vomprivaten Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board ermittelteVerbrauchervertrauen in den USA geschaut.

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