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Aktien Frankfurt Ausblick: DAX fester erwartet - Zahlreiche Unternehmenszahlen

FRANKFURT (dpa-AFX) - An den deutschen Aktienmärkten wird der Leitindex DAX am Donnerstag voraussichtlich mit Gewinnen in den Handel starten.Händler verwiesen auf die Börsen in den USA. Dort sei am Vorabend im LeitindexDow Jones nach einer steilen Talfahrt eine technische Gegenreaktion ausgelöstworden. Dem Dow gelang sogar die Wende ins Plus, der NASDAQ schloss knappbehauptet.

Eine halbe Stunde vor Börsenauftakt ermittelte die WertpapierhandelsbankLang & Schwarz den DAX bei 3.800 Punkten, die Citibank sah ihn bei 3.798Punkten. Die Commerzbank ermittelte ihn bei 3.797 Punkten. Am Vortag war der DAXum 1,91 Prozent auf 3.776,24 Punkte gefallen.

Die Deutsche Telekom hat im ersten Quartal ihr operatives Ergebnisleicht gesteigert, blieb aber hinter den Analystenerwartungen zurück. Derbereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg von4,476 Milliarden Euro auf 4,585 Milliarden Euro. Die von dpa-AFX befragtenAnalysten hatte im Durchschnitt mit einem EBITDA-Gewinn von 4,62 Milliarden Eurogerechnet. Auch Umsatz und Gewinn lagen unter den Prognosen. Der Ausblick wurdebestätigt. Sehr positiv sei die Geschäftsentwicklung von t-mobile USA verlaufen.Unerwartet kam, dass die Telekom im ersten Quartal eine Rückstellung von 148Millionen Euro für mögliche Belastungen aus der Beteiligung an demMautkonsortium Toll Collect gebildet hat.

Der Industriegase-Hersteller und Maschinenbauer Linde hat imersten Quartal sein Ergebnis deutlich gesteigert. Der Gewinn vor Zinsen, Steuernund Firmenwert-Abschreibungen (EBITA) stieg nach 104 Millionen Euro im Vorjahrauf 116 Millionen Euro. Allerdings blieb das Unternehmen damit laut Händlernunter den durchschnittlichen Analystenerwartungen, die bei 121 Millionen Eurogelegen hätten. Beim Umsatz hingegen seien die Erwartungen übertroffen worden.

Der Auftragseingang beim Nutzfahrzeughersteller und Maschinenbauer MAN hat sich im ersten Quartal spürbar belebt. Wie die Münchenermitteilten, verbesserte sich im ersten Quartal auch das Ergebnis deutlich. BeimVorsteuergewinn schaffte das Unternehmen die Rückkher in die Gewinnzone. DerKonzern gab erstmals eine genauere Prognose für das Gesamtjahr und will nun einVorsteuerergebnis in der "Größenordnung von 400 Millionen Euro" erreichen. ImVorjahr hatte MAN hier 262 Millionen Euro verbucht. Auch TUI AG wirdnoch Zahlen vorlegen.

Der Münchener Halbleiterkonzern Infineon denkt nach Informationenaus Branchenkreisen erneut über eine Abspaltung des DRAM-Geschäftes nach. "Esist nicht das erste Mal, dass Infineon darüber nachdenkt. Entschieden ist aberdefinitiv noch nichts", erfuhr die Finanznachrichtenagentur AFX News am Mittwochaus Kreisen. Ein Sprecher des Unternehmens lehnt jeden Kommentar ab. DasDRAM-Geschäft trägt rund 40 Prozent zum Infineon-Gesamtumsatz bei.

Im MDAX blieb Fraport hinter den Markterwartungen zurück. Derinternational tätige Flughafenbetreiber hat im ersten Quartal bei steigendenUmsätzen weniger Gewinn erzielt. Der Umsatz sei im Vergleich mit demVorjahreszeitraum von 429,4 Millionen auf 446,2 Millionen Euro geklettert. DasEBITDA betrug 99,4 Millionen und damit 400.000 Euro weniger als vor einem Jahr.Die Zahl der Fluggäste stieg konzernweit um 9,8 Prozent auf 15,2 Millionen.

Der Generikahersteller STADA hat im ersten Quartal 2004 ungeachtetder Belastungen durch die Gesundheitsreform Umsatz und Ergebnis zweistelliggesteigert und die Analystenerwartungen übertroffen. Sowohl Umsatz als auchKonzerngewinn wurden auf Rekordniveau berichtet. Allerdings wurde das Ergebnisauch durch Sondereffekte positiv beeinflusst. Der Ausblick wurde bestätigt.

Im TecDAX legte Mobilfunkanbieter mobilcom Zahlen vor und hat imersten Quartal seinen Gewinn kräftig gesteigert. Für das Gesamtjahr rechnet ermit einem Zuwachs. Der Überschuss legte auf 16,1 (Vorjahr: 0,5) Millionen Eurozu.

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