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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax freundlich erwartet - Euro auf Rekordhoch

Ungeachtet des neuen Euro-Rekordhochs werden die deutschen Standardwerte am Mittwoch voraussichtlich freundlich in den Handel starten. Marktbeobachter verwiesen auf die Erholung der US-Börsen vom Vortag.

dpa-afx FRANKFURT. Ungeachtet des neuen Euro-Rekordhochs werden die deutschen Standardwerte am Mittwoch voraussichtlich freundlich in den Handel starten. Marktbeobachter verwiesen auf die Erholung der US-Börsen vom Vortag. Eine Stunde vor Handelsbeginn ermittelte die Citibank den Dax bei 4 142 Punkten, die Commerbank und die Deutsche Bank stellte ihn bei 4 143 Zählern fest.

Tags zuvor hatte der Dax bei 4 113,37 Punkten um 0,26 Prozent schwächer geschlossen. In den USA hatte der Dow Jones nach zwischenzeitlichen Verlusten um 0,03 Prozent fester bei 10 492,60 Punkten geschlossen. Der Nasdaq Composite fiel um 0,04 Prozent auf 2084,28 Zähler.

Der Euro erreichte am Morgen mit 1,3 114 Dollar einen neuen Rekordstand. Damit stieg der Eurokurs auf den höchsten Stand seit seiner Einführung. Der Ölpreis entfernte sich unterdessen wieder von der 50-Dollar-Marke.

In Frankfurt dürften Finanzaktien erneut zum Gesprächsthema an der Börse werden. Händler verwiesen auf Presseberichte, denenzufolge die Deutsche Bank möglicherweise bis zu 5 000 Stellen abbauen will. Zumindest ein gewisser Stellenabbau in Deutschland käme nicht überraschend, kommentierten Händler am Morgen. Tags zuvor hatten bereits Spekulationen über bevorstehende Kostensenkungen bei den Banken die Runde gemacht.

Auch Altana-Aktien könnten in den Fokus rücken. Händler verwiesen auf einen Bericht der Zeitschrift "Focus Money", demzufolge das Unternehmen Zukäufe in der Chemiesparte erwägt. Diese Pläne seien jedoch bereits bekannt, sagte ein Branchenkenner. Vorstandschef Nikolaus Schweickart habe bereits Anfang November gesagt, dass für das strategische Wachstum Akquisitionen zur Stärkung bestehender oder angrenzender neuer Geschäftsfelder geplant seien. Unmittelbar stehe eine Übernahme aber nicht bevor.

Im MDax dürften die Aktien der Rheinmetall AG das Interesse auf sich ziehen. Die Gesellschaft hatte mitgeteilt, die Unternehmerfamilie Röchling wolle ihre Beteiligung an dem Rüstungskonzern vollständig abbauen. Die Familie kontrolliert 42,1 Prozent des Grundkapitals von Rheinmetall. Rheinmetall will die nicht stimmberechtigten Vorzugsaktien der Gesellschaft in stimmberechtigte Stammaktien umwandeln.

Die Aktien des Finanzdienstleisters MLP werden nach der Vorlage überraschend guter Zahlen ebenfalls in den Fokus rücken. MLP steigerte im dritten Quartal seine Ergebnisse überraschend deutlich und bestätigte den Ausblick auf das Gesamtjahr. In den ersten neun Monaten war das Maklergeschäft erneut der wichtigste Wachstumstreiber, teilte MLP mit.

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