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Aktien Frankfurt Ausblick: DAX kaum verändert - Autowerte im Blick

Die deutschen Standardwerte werden am Donnerstag voraussichtlich kaum verändert in den Handel starten. Die Deutsche Bank sah den DAX am Morgen bei 3 816 Punkten, die Citigroup bei 3 813 Zählern. Am Mittwoch hatte der Index 0,86 % auf 3 817,62 Punkte gewonnen. Die US-Börsen hatten am Abend uneinheitlich geschlossen.

dpa-afx FRANKFURT. Die deutschen Standardwerte werden am Donnerstag voraussichtlich kaum verändert in den Handel starten. Die Deutsche Bank sah den DAX am Morgen bei 3 816 Punkten, die Citigroup bei 3 813 Zählern. Am Mittwoch hatte der Index 0,86 % auf 3 817,62 Punkte gewonnen. Die US-Börsen hatten am Abend uneinheitlich geschlossen.

Deutschland verliert an Gewicht in den europäischen Auswahlindizes. So sind die Aktien der Volkswagen AG ab dem 20. September nicht mehr im Eurostoxx 50 notiert. Wie der Indexbetreiber Dow Jones Stoxx am Mittwochabend in Frankfurt mitteilte, rücken für sie die Papier der französischen Großbank Credit Agricole in den Eurozonen-Auswahlindex auf. Außerdem gab Stoxx bekannt, dass Bayer AG aus dem Stoxx 50 genommen wird. Dies war zuvor so von Experten erwartet worden.

Die deutschen Autobauer haben im August auf dem amerikanischen Markt unterschiedlich abgeschnitten. Während der Luxuswagenbauer Porsche , Mercedes-Benz und der Münchener Hersteller BMW mit einem Absatzplus glänzen konnten, verloren Volkswagen und seine Tochter Audi an Boden. Auch General Motors , Ford Motor und Chrysler erlitten im Vergleich zur entsprechenden Vorjahreszeit Verkaufsrückschläge. Ein Händler wertete die Ergebnisse von Porsche und BMW leicht positiv, die anderen "neutral".

Auch die Aktien der Deutschen Börse könnten in den Blickpunkt geraten. Der Chef der Schweizer Börse SWX, Reto Francioni, hält den Konzentrationsprozess der Börsen in Europa vorerst für gestoppt: "Die Fusion zwischen europäischen Börsen wird in den nächsten Jahren eine Vision bleiben", sagte er dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Der SWX-Chef erteilte einem Zusammengehen mit der Deutschen Börse eine Absage.

Die Münchener Rück bekräftigte laut Händlern trotz der Belastungen des Hurrikan "Charley" ein Nettoergebnis von zwei Mrd. ? in 2004, schließt aber weitere Rückstellungen für die USA nicht aus. "Das ist aber nicht überraschend", sagte ein Marktteilnehmer.

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