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Aktien Frankfurt Ausblick: DAX kaum verändert erwartet - Henkel im Fokus

(dpa-AFX) Frankfurt - Trotz negativer Vorgaben aus den USA und Japan wird der deutsche Aktienindex DAX < DAX.ETR > am Montag voraussichtlich seine Talfahrt abbremsen. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Handels. So berechnete die Commerzbank den Start des deutschen Aktienindex vorbörslich bei 3.721 Punkten. Die Deutsche Bank ermittelte den Index bei 3.718 Zählern. Lang & Schwarz rechnete mit 3.719 Punkten.

(dpa-AFX) Frankfurt - Trotz negativer Vorgaben aus den USA und Japan wird der deutsche Aktienindex DAX < DAX.ETR > am Montag voraussichtlich seine Talfahrt abbremsen. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Handels. So berechnete die Commerzbank den Start des deutschen Aktienindex vorbörslich bei 3.721 Punkten. Die Deutsche Bank ermittelte den Index bei 3.718 Zählern. Lang & Schwarz rechnete mit 3.719 Punkten.

Am Freitag hatten enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten den DAX uf den niedrigsten Schlussstand seit Ende März gedrückt. Er war mit minus 2,65 Prozent bei 3.727,74 Zählern aus dem Handel gegangen.

An der Frankfurter Börse dürften die Aktien des Konsumgüterherstellers Henkel Kgaa < Hen3.ETR > in den Fokus rücken. Henkel steigerte den Überschuss im zweiten Quartal von 38 auf 102 Millionen Euro und hält am Jahresziel von 2 Prozent Umsatzwachstum fest. Die Zahlen entsprächen mehr oder weniger den Erwartungen, sagte ein Händler.

Auch den Papieren von adidas-Salomon < ADS.ETR > ist die Aufmerksamkeit der Investoren gewiss: Unternehmenschef Herbert Hainer hatte den Aktionären eine höhere Dividende in Aussicht gestellt. Er sagte dem "Tagesspiegel", wenn der Konzern weiter so erfolgreich sei, werde eine Ausschüttung von mehr als 20 Prozent erwägt. Beim Börsengang habe sich adidas noch das langfristige Ziel einer Ausschüttung von 15 bis 20 Prozent gesetzt.

Im Mdax < Mdax.ETR > sind es die Titel der Heidelberger Druckmaschinen AG < HDD.ETR > , die im nach der Vorlage von Quartalszahlen im Blick der Händler werden. Das Unternehmen hatte im ersten Geschäftsquartal unter anderem wegen der Kosten für die Messe drupa einen höheren Betriebsverlust als vor einem Jahr verbucht. Der Umsatz ging ebenfalls zurück.

Die Quartalszahlen von Degussa < DGX.ETR > übertrafen nach Ansicht von Händlern die Prognosen. Zudem habe der Konzern seine Jahresprognose bestätigt, was ebenfalls positiv aufgenommen werde, sagte ein Händler am Montagmorgen. Seiner Einschätzung nach dürfte die Aktie von dem Quartalsergebnis profitieren.

Auch Rheinmetall < Rhm3.ETR > dürften nach einem Pressebericht am Montag die Aufmerksamkeit der Händler auf sich ziehen. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte berichtet, die Mannheimer Unternehmerfamilie Röchling wolle ihren 42-prozentigen Anteil am Rüstungskonzern und Automobil-Zulieferer Rheinmetall verkaufen. Dazu seien Gespräche mit potenziellen Investoren geführt worden, unter ihnen die US-Investmentgesellschaft Carlyle Group.

Der Internetanbieter freenet.de < FRN.ETR > steigerte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im zweiten Quartal von 25,2 Millionen Euro im Vorjahr auf 30,3 Millionen Euro gesteigert und bestätigte den Ausblick auf 2004.

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