Archiv
Aktien Frankfurt Ausblick: DAX kaum verändert erwartet - US-Zinsentscheidung

dpa-afx FRANKFURT. Gebremst von nahezu unveränderten US-Vorgaben wird der deutsche Aktienindex DAX seine Talfahrt vom Vortag am Dienstag verlangsamen und voraussichtlich kaum verändert in den Handel starten. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Handels. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank rechnen Händler mit einer gewissen Zurückhaltung unter den Investoren. So berechnete die Commerzbank den Start des deutschen Aktienindex vorbörslich bei 3 687 Punkten. Die Deutsche Bank und Lang & Schwarz ermittelten den Index bei 3 689 Zählern.

dpa-afx FRANKFURT. Gebremst von nahezu unveränderten US-Vorgaben wird der deutsche Aktienindex DAX seine Talfahrt vom Vortag am Dienstag verlangsamen und voraussichtlich kaum verändert in den Handel starten. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Handels. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank rechnen Händler mit einer gewissen Zurückhaltung unter den Investoren. So berechnete die Commerzbank den Start des deutschen Aktienindex vorbörslich bei 3 687 Punkten. Die Deutsche Bank und Lang & Schwarz ermittelten den Index bei 3 689 Zählern.

Tags zuvor war der DAX auf dem tiefsten Stand seit November 2003 aus dem Handel gegangen. Beim Stand von 3 690,33 Zählern war er um 1,00 % gefallen.

Nach Vorlage der Zwischenbilanzen werden die Aktien des Energieversorgers RWE und der Deutschen Börse AG in den Fokus rücken. RWE hatte sein Ergebnis im ersten Halbjahr deutlich gesteigert und die Prognose für 2004 bestätigt. RWE bestätigte damit die Erwartungen des Marktes.

Die Deutsche Börse AG hat wie erwartet im zweiten Quartal ein etwas niedrigeres Ergebnis vor Zinsen und Steuern vorgelegt als im Vorjahr. Der Umsatz stieg hingegen leicht an. Der Ausblick für 2004 wurde bestätigt. Händler nannten das Ergebnis "insgesamt etwas besser als erwartet".

Auch Basf dürfte nach Angaben von Händlern am Dienstag im Rampenlicht stehen. Kreisen zufolge verhandeln Basf und der Ölkonzern Royal Dutch/Shell Group mit einem amerikanischen Finanzinvestor und einem russischen Energiekonzern über den Verkauf des Kunststoffzulieferers Basell. Basf wollte dies nicht kommentieren. Zudem will der größte japanische Pharmakonzern Takeda Pharmaceutical nach einem Zeitungsbericht seine Anteile an einem Gemeinschaftsunternehmen mit der Basf verkaufen.

Im Mdax dürfte sich die Aufmerksamkeit auf die Puma-Aktie richten. Puma-Vorstandschef Jochen Zeitz setzt trotz des starken Wachstums der vergangenen Jahre auf eine weitere Umsatzsteigerung der Konzerns. "Wir sind der Auffassung, dass wir die Möglichkeiten der Marke Puma noch längst nicht ausgeschöpft haben. Wir glauben, bis zu 2,5 Mrd. ? Umsatz erzielen zu können", sagte er dem Düsseldorfer "Handelsblatt" (Dienstagausgabe).

Die Tecdax-Anleger handelten die Aktie von mobilcom trotz enttäuschender Geschäftszahlen vorbörslich fester. Das Papier bewegte sich bei Lang & Schwarz in einer Spanne zwischen 9,47 und 9,67 ?. Am Vorabend hatte der Wert mit einem Minus von 19,75 % bei 8,90 ? geschlossen. Der Mobilfunkanbieter hatte im zweiten Quartal sein Ergebnis gesteigert, aber dabei die Analystenschätzungen verfehlt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%