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Aktien Frankfurt Ausblick: DAX kaum verändert erwartet

Gestützt von leicht positiven US-Vorgaben wird der Deutsche Aktienindex DAX am Mittwoch voraussichtlich kaum verändert in den Handel starten. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Geschäfts. So ermittelte die Deutsche Bank den DAX am Morgen bei 3 706 Punkten. Die Commerzbank rechnete mit 3 704 Zählern und die Citigroup mit 3 705 Punkten. Am Dienstag hatte der Xetra-DAX 0,18 % im Plus bei 3 705,73 Punkten geschlossen.

dpa-afx FRANKFURT. Gestützt von leicht positiven US-Vorgaben wird der Deutsche Aktienindex DAX am Mittwoch voraussichtlich kaum verändert in den Handel starten. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Geschäfts. So ermittelte die Deutsche Bank den DAX am Morgen bei 3 706 Punkten. Die Commerzbank rechnete mit 3 704 Zählern und die Citigroup mit 3 705 Punkten. Am Dienstag hatte der Xetra-DAX 0,18 % im Plus bei 3 705,73 Punkten geschlossen.

Die Anteilsscheine der Deutschen Börse werden am Mittwoch laut Händlern in den Fokus der Investoren geraten. Im Aufsichtsgremium der Schweizer Börse SWX regt sich nach einem Pressebericht Widerstand gegen das Kooperations- oder Fusionsangebot der Frankfurter. "Wir können uns nicht vorstellen, dass es ein umsetzbares Modell gibt, Kostenargumente sind eben nicht alles", zitiert die "Financial Times Deutschland" (FTD, Mittwochausgabe) Mitglieder des Verwaltungsrats der Schweizer Börse.

Auch Aktien von Infineon könnten nach Nachrichten aus der US-Technologiebranche in den Mittelpunkt des Handelsgeschehens rücken. Der US-Konzern Applied Materials ist im dritten Quartal wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt und hat die Schätzungen der Analysten übertroffen. Wie der Hersteller von Maschinen für die Chipindustrie am Dienstag nach Börsenschluss in Santa Clara mitteilte, fiel für das dritte Quartal ein Überschuss von 441 Mill. $ oder 0,26 $ je Aktie (EPS) an. Analysten hatten im Schnitt mit einem EPS von 0,25 $ gerechnet.

Nach einem positiven Analystenkommentar werden auch die Allianz-Aktien das Interesse auf sich ziehen. Goldman Sachs hatte den Titel zwei Tage nach Vorlage der Zahlen von "Underperform" auf "In-Line" hochgesetzt.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) beobachtet vor dem Hintergrund möglichen Insiderhandels die Kursverläufe der TUI-Aktie . "Unter anderem wegen der Spekulationen am Markt um die TUI haben wir diese routinemäßige Analyse eingeleitet", sagte Bafin-Sprecherin Sabine Reimer am Dienstag auf Anfrage. Reimer betonte, es handele sich nicht um eine förmliche Untersuchung und es gebe bislang keinen konkreten Verdacht.

Der Baukonzern Bilfinger Berger hat dank eines kräftigen Wachstums seiner neukonsolidierten Dienstleistungssparte Leistung und Ergebnis im ersten Halbjahr deutlich gesteigert. Das Konzernergebnis sei von acht Mill. ? im Vorjahr auf zehn Mill. ? geklettert, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Mannheim mit. Nach Einschätzung von Marktteilnehmer trafen die Daten die Prognosen der Märkte.

Aktien der Software AG dürften ebenfalls das Interesse der Anleger auf sich ziehen. Der Softwarekonzern hat sein Auslandsgeschäft neu organisiert und den Vorstand verkleinert. Die bislang vier Regionen würden auf drei reduziert, um die Präsenz auf den Märkten zu verbessern, sagte Konzernsprecherin Susanne Eyrich am Dienstagabend in Darmstadt.

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