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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax kaum verändert - Münchener Rück und Henkel

Geprägt von Quartalsbilanzen zweier Dax-Konzerne und positiven US-Vorgaben werden die meisten deutschen Aktien am Montag kaum verändert in den Handel starten. Die Citibank ermittelte den Dax rund eine Stunde vor Handelsstart bei 4 058 Punkten und die Commerzbank bei 4 059 Zählern.

dpa-afx FRANKFURT. Geprägt von Quartalsbilanzen zweier Dax-Konzerne und positiven US-Vorgaben werden die meisten deutschen Aktien am Montag kaum verändert in den Handel starten. Die Citibank ermittelte den Dax rund eine Stunde vor Handelsstart bei 4 058 Punkten und die Commerzbank bei 4 059 Zählern. Am Freitag hatte der Leitindex 0,55 Prozent auf 4 063,58 Punkte gewonnen. In New York schloss der Dow Jones nach überraschend positiven Arbeitsmarktdaten 0,71 Prozent fester bei 10 387,54 Punkten. Der Nasdaq Composite stieg um 0,76 Prozent auf 2038,94 Zähler.

"Die Woche dürfte von zahlreichen Quartalsbilanzen geprägt werden", sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Die Hälfte der dreißig im Dax notierten Unternehmen werden in dieser Woche ihre Zwischenberichte veröffentlichten. Den Anfang machen Münchener Rück und Henkel. Der Konsumgüterhersteller steigerte im dritten Quartal Umsatz und Gewinn kräftig und übertraf damit die Analystenerwartungen.

Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück hat wie erwartet wegen der ungewöhnlich heftigen Hurrikan-Saison sein Gewinnziel für das Gesamtjahr gekippt und eine Spanne ausgegeben. Die Gruppe erwartet nun 1,8 bis zwei Mrd. Euro Gewinn, wie die Münchener am Montag bei Vorlage von teils überraschend deutlich gestiegenen Quartalsergebnissen meldeten. Zuvor hatte der Rückversicherer das Ziel von zwei Mrd. Euro ausgegeben. Die Analysten von Lehman Brothers nahmen den Titel in ihr European Recommended Portfolio auf.

Die Commerzbank schneidet einem Pressebericht zufolge die Aufgaben in ihrem Vorstand neu zu. Der bisherige Privatkundenvorstand Martin Blessing soll künftig in einem neu geschaffenen Ressort das Geschäft mit Mittelstandskunden verantworten, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD/Montagausgabe) ohne Quellenangabe. Zudem wird die Bank nach Medienberichten im dritten Quartal unter dem Strich einen Verlust von gut 200 Mill. Euro ausweisen.

Siemens Österreich übernimmt nach einer gescheiterten Übernahme im September jetzt ein Aktienpaket von 17 Prozent an dem österreichischen Technologiekonzern VA Tech . Er habe seine gesamten Anteile an die österreichische Tochter des deutschen Konzerns verkauft, teilte der Industrielle Mirko Kovats am Sonntag in Wien mit. Damit ist Siemens größter Aktionär von VA Tech.

Auch aus dem MDax gab es Nachrichten. Der Druckmaschinenhersteller Heidelberg Druck ist im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.

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