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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax kaum verändert - T-Aktie und Allianz im Blick

Die meisten deutschen Standardwerte werden am Dienstag kaum verändert in den Handel starten. Von den US-Börsen gebe es keine Impulse, sagten Händler. Belastend könnte später allerdings das neue Rekordhoch des Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Die meisten deutschen Standardwerte werden am Dienstag kaum verändert in den Handel starten. Von den US-Börsen gebe es keine Impulse, sagten Händler. Belastend könnte später allerdings das neue Rekordhoch des Euro. Rund eine Stunde vor Börsenbeginn ermittelte die Commerzbank den Dax bei 4 199 Punkten, die Deutsche Bank und die Citigroup stellten ihn bei 4 198 Zählern fest. Der Leitindex hatte am Vortag 0,36 Prozent auf 4 193,91 Zähler verloren.

Bundesregierung und KfW Bankengruppe wollen noch in diesem Jahr ein weiteres Platzhaltergeschäft über Telekom-Aktien vereinbaren. Dem Bund sollen dabei Einnahmen zwischen 1 und drei Milliarde Euro zufließen. Das erfuhr die "Börsen-Zeitung" aus Koalitionskreisen. Noch nicht entschieden sei, ob die KfW noch in diesem Jahr oder erst 2005 zahlen werde. Verhandelt werde über eine Splittung des Betrags auf beide Jahre.

Aktien von Allianz und Swiss Re könnten ebenfalls im Blick stehen. Ein US Gericht wertet laut Medienberichten die Anschläge auf das World Trade Center (WTC) als zwei Anschläge. Damit verdoppelt sich die Summe, die der WTC-Pächter Larry Silverstein von den neun involvierten Versicherern erhält, auf 2,2 Mrd. Dollar.

Vor dem Hintergrund einer offenbar bevorstehenden Großfusion von Dialyse-Firmen dürfte die Aktie von Fresenius Medical Care (FMC) in den Blickpunkt geraten. Unter den Betreibern von Blutwäsche-Kliniken setzt sich nach Informationen der Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" die Konsolidierung fort. Der US-Konzern Davita verhandelt über die Übernahme der Dialyse-Aktivitäten des deutlich größeren schwedischen Wettbewerbers Gambro. Werden die Verhandlungen erfolgreich beendet, hätte die Fusion auch Auswirkungen auf Fresenius Medical Care: Die Bad Homburger würden in den Vereinigten Staaten möglicherweise die Marktführerschaft verlieren, hieß es in der Zeitung.

Aus der Autobranche gab es ebenfalls Neuigkeiten. Volkswagen hat mit zwei chinesischen Partnerunternehmen Verträge über den Bau von Motoren für Klein- und Mittelklassewagen geschlossen. Die Verträge für die Joint Ventures mit der China FAW Group und Shanghai Automotive Industry seien am Montag in Peking im Beisein von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) unterzeichnet worden, teilte VW in Wolfsburg mit. Damit sichere VW seine Wettbewerbsfähigkeit im chinesischen Markt, sagte VW - Vorstandsmitglied Folker Weißgerber.

Auch aus dem MDax gab es möglicherweise kursbewegende Nachrichten. Der Vorstandsvorsitzende des Finanzdienstleisters MLP , Uwe Schroeder-Wildberg, ist Spekulationen über eine strategische Beteiligung der Bankgesellschaft Berlin an MLP entgegengetreten. Es sei keine Vertriebspartnerschaft oder Übernahme geplant, sagte der MLP-Chef dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe).

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