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Aktien Frankfurt Ausblick: DAX nahezu unverändert erwartetDPA-Datum: 2004-07-07 08:49:03

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt rechnen Händler am Mittwoch mit einem nahezu unveränderten Auftakt. Eine Stunde vor Handelsbeginn ermittelte Lang & Schwarz den DAX < DAX.ETR > bei 3.948 Punkten. Die Deutsche Bank berechnete ihn bei 3.940 Zählern. Für die Commerzbank stand das Börsenbarometer bei 3.944 Punkten. Am Vortag hatte der deutsche Aktienindex 1,27 Prozent schwächer mit 3.944,88 Punkten geschlossen.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt rechnen Händler am Mittwoch mit einem nahezu unveränderten Auftakt. Eine Stunde vor Handelsbeginn ermittelte Lang & Schwarz den DAX < DAX.ETR > bei 3.948 Punkten. Die Deutsche Bank berechnete ihn bei 3.940 Zählern. Für die Commerzbank stand das Börsenbarometer bei 3.944 Punkten. Am Vortag hatte der deutsche Aktienindex 1,27 Prozent schwächer mit 3.944,88 Punkten geschlossen.

Pharmawerte wie ALTANA < ALT.ETR > und Schering < SCH.ETR > werden in den Fokus der Investoren rücken: Bei der geplanten Preisregulierung für patentgeschützte Arzneimittel will die Bundesregierung der Pharmaindustrie nach dpa-Informationen entgegenkommen. Dies sei Ergebnis eines Treffens von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) mit den Vorstandschefs großer deutscher Pharmafirmen, hieß es.

Den deutschen Banken steht auf dem Heimatmarkt möglicherweise verstärkt Konkurrenz ins Haus. Schweizer Banken müssen nun doch kein langwieriges Zulassungsverfahren durchlaufen, um in Deutschland tätig zu werden. Das berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Bei einer Zusammenarbeit mit deutschen Banken soll das vereinbarte Verfahren ganz entfallen. Zudem beginnt in Frankfurt für die bundesweit rund 430.000 Beschäftigten des Bankengewerbes die dritte Runde der Tarifverhandlungen.

Auch die Autowerte könnten erneut im Fokus der Anleger stehen: Eine schlechte Nachricht für DaimlerChrysler < DCX.ETR > und die Deutsche Telekom < DTE.ETR > hielt die "Financial Times Deutschland" bereit. Laut Mittwochausgabe will Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe für das Maut-Desaster vier Milliarden Euro vom Mautkonsortium Toll Collect fordern. Bislang ging man von 3,7 Milliarden Euro aus.

Volkswagen < VOW.ETR > schließt angesichts der laufenden Rabattschlacht der Autohersteller in den USA weitere Dreingaben für ihre Kunden nicht aus. Als jüngste Dreingabe erhalten Käufer von "Jetta" und "Passat" ein zinsloses Darlehen. Zudem senkte die Deutsche Bank das Kursziel von 40 auf 32 Euro.

Einen freundlichen Handelsauftakt könnte es beim Autozulieferer BERU < BZL.ETR > geben. Das Unternehmen hat die Umsatzprognosen für das laufende Jahr bestätigt und gleichfalls die Gewinnziele präzisiert. Organisch soll der Gewinn um mindestens 10 Prozent steigen.

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