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Aktien Frankfurt Ausblick: DAX nimmt 3 900 Punkte wieder ins Visier

Zum Wochenausklang wird der deutsche Aktienindex DAX wieder die 3 900-Punkte-Marke ins Visier nehmen. Jedoch könnte der neuerliche Anstieg des Ölpreises die Erholung dämpfen. So wurde der DAX eine Stunde vor Handelsbeginn von der Deutschen Bank bei 3 864 Punkten gesehen. Die Commerzbank berechnete 3 868 Zähler. Am Mittwoch war der Index um 0,85 % auf 3 851,22 Zähler gefallen.

dpa-afx FRANKFURT. Zum Wochenausklang wird der deutsche Aktienindex DAX wieder die 3 900-Punkte-Marke ins Visier nehmen. Jedoch könnte der neuerliche Anstieg des Ölpreises die Erholung dämpfen. So wurde der DAX eine Stunde vor Handelsbeginn von der Deutschen Bank bei 3 864 Punkten gesehen. Die Commerzbank berechnete 3 868 Zähler. Am Mittwoch war der Index um 0,85 % auf 3 851,22 Zähler gefallen.

Spekulationen über die internationale Expansion der Deutschen Lufthansa werden der Aktie am Morgen wohl Aufmerksamkeit verschaffen. Air China will laut einem Bericht der Tageszeitung "Sing Tao" vor seinem Börsengang zehn Prozent der Anteile verkaufen. Das Luftfahrtbündnis Star Alliance wird zudem die beiden Gesellschaften Adria Airways und Croatia Airlines als Regionalpartner aufnehmen.

Die Bundesregierung fordert von den Toll-Collect-Eignern Telekom und Daimlerchrysler knapp vier Mrd. ? Schadensersatz für die Verzögerungen beim Aufbau des deutschen Mautsystems. Zusätzlich könnten Telekom-Aktien laut Händlern das Interesse am Markt auf sich ziehen, weil die Gesellschaft bis Jahresende ihre Konzernstruktur auf die Kerngeschäftsfelder Breitband, Mobilfunk und Geschäftskunden ausrichten will.

Die deutschen Bankenwerte könnten am Freitag nach Ansicht von Händlern in den Fokus geraten. Der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank AG , Klaus-Peter Müller, sieht die Eigenständigkeit aller deutschen Privatbanken gefährdet. "Ich gehe davon aus, dass alle großen deutschen Privatbanken von stärkeren ausländischen Konkurrenten übernommen werden könnten", sagte Müller in einem Interview der Berliner "tageszeitung"

Der Kurs des Baukonzerns Hochtief könnten von der Nachricht profitieren, bis 2020 werde der Umsatz mit dem Bau von Kraftwerken auf mind. 1 Millliarde steigen. Bislang sei es ein niedriger dreistelliger Millionen-Bereich, berichtete die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung".

Puma sieht sich Presseberichten zufolge weiter auf Wachstumskurs Im laufenden Jahr soll der Umsatz um 20 %, der Vorsteuergewinn um 30 % steigen.

EADS schließt nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" den Einstieg in das Werftengeschäft nicht aus. Die Zeitung zitiert den Co-Vorsitzenden Philippe Camus, der Luftfahrt- und Rüstungskonzern könnte 25 % der HDW übernehmen.

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