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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax profitiert von Ölpreis und US-Vorgaben

Die deutschen Standardwerte werden am Dienstag voraussichtlich erneut in der Gewinnzone eröffnen. Unterstützt von sinkenden Ölpreisen hatte die US-Börse Nasdaq am Vortag nur knapp unter Tageshoch geschlossen.

dpa-afx FRANKFURT. Die deutschen Standardwerte werden am Dienstag voraussichtlich erneut in der Gewinnzone eröffnen. Unterstützt von sinkenden Ölpreisen hatte die US-Börse Nasdaq am Vortag nur knapp unter Tageshoch geschlossen. Die Hoffnung auf einen milden Winter in der nördlichen Hemisphäre ließ in Asien den Preis für die Sorte Light Sweet Crude zudem auf 46,76 Dollar je Barrel sinken.

Eine Stunde vor Handelsbeginn ermittelte die Citibank und die Deutsche Bank den Dax bei 4 148 Punkten. Gewinnmitnahmen und fehlende Anschlusskäufe hatten ihn am Montag um 0,22 Prozent auf 4 134,34 Punkte gedrückt.

Beim Allianz-Konzern dürfte sich der Aktienkurs unterdurchschnittlich entwickeln. CSFB hatte die Aktie auf "Neutral" herabgestuft und als Kursziel 94 Euro genannt. Bei der Konzentration aufs Kerngeschäft trennt sich der Konzern von seinem belgischen Lebensversicherungsgeschäft und verkauft es an ZBG Group. Hingegen soll die Präsenz in China bis Jahresende mit einer weiteren Filiale verstärkt werden.

Bayer beendet in Indien die Forschung an gentechnisch veränderten Produkten. Das Unternehmen will sich auf die Entwicklung im konventionellen Pflanzenbau beschränken.

Aktien der Deutschen Telekom stehen im Scheinwerferlicht, nachdem die Telefongesellschaft eine Woche vor Beginn des Prozesses um eine möglicherweise überhöhte Immobilienbewertung Rückendeckung von renommierten Bilanzexperten erhalten hat. "Wir kommen zu dem Ergebnis, dass den Anteilseignern der Deutschen Telekom keine vermögenswerten Nachteile entstanden sind", zitiert die "Financial Times Deutschland" aus einem Gutachten. Für Bewegung könnte zudem die Bilanzvorlage beim britischen Konkurrenten Vodafone Group Plc sorgen.

Überdurchschnittlich gut könnten sich Siemens entwickeln. Der Finanzarm des Mischkonzerns erhöht seine Umsatzprognose für das US-Geschäft deutlich. In Zukunft will er dort und in Europa auch Leasingverträge anbieten.

Aus München werden Kurs bewegende Nachrichten bei Infineon erwartet. Der Chiphersteller lädt zu einem Analystentreffen.

Volkswagen könnten vom Finanzmarkt wohlwollend gehandelt werden. Der Automobilkonzern will künftig die individuellen Einkommen seiner Vorstände und Aufsichtsräte offen legen. Erstmals sollen die Angaben im Konzernabschluss 2005 veröffentlicht werden.

Der Deutschen Post gelingt es nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" offenbar nicht ihr schwaches US-Geschäft der Tochter DHL auf die Beine zu stellen. Demnach könnten die Konkurrenten UPS und Fedex die Preise erhöhen, ohne dass der Marktanteil von DHL steige.

Im MDax hat zudem die IVG Immobilien AG die Vorlage der Bilanz angekündigt. Analysten rechnen für das dritte Quartal mit 120 Mill. Euro Umsatz und 46 Mill. Gewinn vor Steuern und Zinsen.

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