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Aktien Frankfurt Ausblick: DAX schwächer erwartet - US-Vorgaben belasten

Negative Vorgaben der Börsen in New York und Tokio werden den Start des Deutschen Aktienindex DAX am Freitag voraussichtlich belasten. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Handels. So berechneten die Commerzbank den Index bei 3 630 Punkten, die Deutsche Bank bei 3 631 Zählern. Lang & Schwarz ermittelte ihn bei 3 629 Punkten.

dpa-afx FRANKFURT. Negative Vorgaben der Börsen in New York und Tokio werden den Start des Deutschen Aktienindex DAX am Freitag voraussichtlich belasten. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Handels. So berechneten die Commerzbank den Index bei 3 630 Punkten, die Deutsche Bank bei 3 631 Zählern. Lang & Schwarz ermittelte ihn bei 3 629 Punkten.

Tags zuvor war der DAX mit minus 0,57 % bei 3 658,11 aus dem Handel gegangen und hatte damit den neunten Tag in Folge verloren. Enttäuschende Nachrichten des Computerbauers Hewlett-Packard und ein neues Rekordhoch beim Ölpreis hatten die Aktien in New York am Vortag um mehr als ein Prozent ins Minus gedrückt.

In Frankfurt werden die Aktien von TUI nach Ansicht von Händlern erneut im Rampenlicht stehen. Marktteilnehmer verwiesen auf Presseberichte, denen zufolge hochspekulative Fonds an dem Westlb-Anteil von TUI interessiert sind. Es sollten bereits erste Gebote abgegeben worden sein, hieß es. "Diese Meldung könnte wieder etwas Fantasie in die TUI-Aktie bringen", sagte ein Händler.

Nachdem tags zuvor sieben der 30 DAX-Unternehmen ihre Zwischenbilanzen präsentiert hatten, stehen an diesem Freitag vor allem Zahlen aus der zweiten Reihe an: Der Internetdienstleister United Internet verdiente im zweiten Quartal vor Steuern mehr als von Experten erwartet. Die Prosiebensat.1 Media AG steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr und erzielte eine deutliche Ergebnisverbesserung.

Die Zahlen des Flughafenbetreibers Fraport fielen nach Ansicht von Marktteilnehmern etwas besser aus als erwartet. In den ersten sechs Monaten kletterte der Umsatz um 7,5 % auf 943,1 Mill. ?, während das Konzern-Ebitda um 11,8 % auf 237 Mill. ? stieg. "Das Ergebnis liegt komplett über den Prognosen", sagte ein Händler. Gemeinsam mit der bestätigten Prognose - auf Grundlage der guten Verkehrszahlen vom Vortag - sollte der Geschäftsbericht der Aktie Aufwind geben.

Auch EADS-Aktien dürften in den Blickpunkt der Anleger geraten. Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern wird Ausrüstung zur Sicherung der rumänischen Grenze mit einem Projektvolumen von mehr als einer Milliarde Euro liefern.

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