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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax-Start unter 3 900 Punkten erwartet

Die deutschen Aktien werden am Freitag nach Berechnungen einzelner Banken insgesamt weiter nachgeben. Darauf deuteten die Indikatoren der Vorbörsen. So ermittelte die Deutsche Bank den Dax bei 3 897 Punkten. Lang & Schwarz berechnete 3 889 Zähler. Am Donnerstag war der Dax bei 3 905,66 Punkten nur knapp über der Marke von 3 900 Zählern aus dem Geschäft gegangen.

dpa-afx FRANKFURT. Die deutschen Aktien werden am Freitag nach Berechnungen einzelner Banken insgesamt weiter nachgeben. Darauf deuteten die Indikatoren der Vorbörsen. So ermittelte die Deutsche Bank den Dax bei 3 897 Punkten. Lang & Schwarz berechnete 3 889 Zähler. Am Donnerstag war der Dax bei 3 905,66 Punkten nur knapp über der Marke von 3 900 Zählern aus dem Geschäft gegangen.

Unter 3 900 Punkten würde der Dax nach Ansicht der Analysten der Baader Wertpapierhandelsbank unter das letzte Ausbruchniveau fallen, wobei die nächsten Unterstützungen aus charttechnischer Sicht bei 3 859 und 3 800 Punkten verliefen. "Kurzfristig sind nach den Abgaben der letzten beiden Handelstage Gegenbewegungen schnell möglich", hieß es in einer Markteinschätzung.

Technologiewerte dürften am Morgen auf die Prognosenkung von Koninklijke Philips Electronics NV reagieren. Philips hat die Prognose für den Halbleiter-Umsatz im dritten Quartal gesenkt und rechnet nun mit einem unveränderten Umsatz.

Auch der Ölpreis wird gerade am deutschen Markt starke Beachtung finden. So blieb der US-Ölpreis trotz eines leichten Rückgangs am Freitagmorgen weiter in Reichweite seiner im August erreichten Rekordmarke von knapp unter 50 Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte Light Sweet Crude zur Lieferung im November kostete im elektronischen Handel an der New Yorker Terminbörse Nymex zuletzt 48,14 Dollar und damit 32 Cent weniger als am Vortag.

Im MDax könnte die Karstadtquelle-Aktie bewegt werden. Der Handelskonzern will einem Pressebericht zufolge seine Hypothekenbank verkaufen. Das berichtete die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Der Verkauf sei Teil des Sanierungskonzepts von Vorstandschef Christoph Achenbach, das er nächsten Dienstag präsentieren will. Unter anderem werde der niederländischen Bank ABN Amro sowie der deutschen Postbank Interesse an der Hypothekenbank nachgesagt.

Bei Volkswagen steht der Tarifkonflikt im Fokus. So hat die IG Metall ein Entgegenkommen der VW-Führung gefordert. VW müsse auf die IG Metall zugehen, sagte deren Sprecher Jörg Köther am Donnerstag in Hannover. VW-Chef Bernd Pischetsrieder solle auf seine Verhandlungskommission einwirken, damit diese bei der zweiten Tarifrunde am 5. Oktober ernsthaft vor allem über die von der Gewerkschaft geforderten Arbeitsplatzgarantien verhandle. VW wiederum will nach einem "Handelsblatt"-Bericht (Freitag) die anstehende Standortentscheidung über ein neues Geländewagenmodell mit dem Ausgang der Tarifverhandlungen verknüpfen.

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