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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax über 3 900 Punkten erwartet - Post im Fokus

Die deutschen Aktien werden am Mittwoch voraussichtlich mit Gewinnen in den Handel starten und den Dax wieder über 3 900 Punkte heben. Händler verwiesen auf die positive Entwicklung an den US-Börsen am Vortag. Diese hatten spürbar zugelegt und damit nicht nur die auf neue Rekordhöhen gestiegenen Ölpreise ignoriert, sondern auch das schwächer als erwartet ausgefallene Verbrauchervertrauen in den USA.

dpa-afx FRANKFURT. Die deutschen Aktien werden am Mittwoch voraussichtlich mit Gewinnen in den Handel starten und den Dax wieder über 3 900 Punkte heben. Händler verwiesen auf die positive Entwicklung an den US-Börsen am Vortag. Diese hatten spürbar zugelegt und damit nicht nur die auf neue Rekordhöhen gestiegenen Ölpreise ignoriert, sondern auch das schwächer als erwartet ausgefallene Verbrauchervertrauen in den USA.

Die Commerzbank und die Deutsche Bank ermittelten den Dax-Start bei 3 905 Punkten. Lang & Schwarz rechnet mit einem Auftakt bei 3 904 Punkten. Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex trotz des Ölpreis-Anstiegs auf mehr als 50 Dollar um 0,20 Prozent höher bei 3 882,27 Punkten geschlossen.

In den Fokus dürfte am Morgen die Deutsche Post rücken: Wie Finanzvorstand Edgar Ernst der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochausgabe) sagte, muss der Logistiker seine Ziele für das Amerikageschäft stark nach unten revidieren. DHL, die Express- und Logistiktochter des Bonner Konzerns, wird nicht vor 2006 in die Gewinnzone vorstoßen. An den Konzernprognosen für das Geschäftsjahr 2004 hält die Post dennoch fest.

Nachrichten gibt es auch zum Autokonzern Daimler-Chrysler .Dieser hat sich mit dem kanadischen Verkehrstechnik-Konzern Bombardier im Streit um den Verkauf des Bahntechnik-Herstellers Adtranz geeinigt. Daimler-Chrysler wird 170 Mill. Euro an Bombardier zurückzahlen. Alle sonstigen Forderungen Bombardiers würden zurückgezogen.

Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück informiert an diesem Mittwoch genauer über die Schäden durch die Hurrikan-Serie in den vergangenen Wochen. Bisher ging der Konzern für sich von einer Belastung von etwa 500 Mill. Euro aus. Sollte es dabei bleiben, ist die Münchener Rück zuversichtlich, in diesem Jahr einen Rekordgewinn von zwei Mrd. Euro erreichen zu können. In den vergangenen Wochen hatten Wirbelstürme wie "Frances" und "Ivan" vor allem in der Karibik und in Nordamerika volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe angerichtet.

Aus der zweiten Reihe gab der Chemiekonzern Degussa bekannt, dass er und das US-Unternehmen Headwaters gemeinsam ein neues Verfahren für die Direktsynthese von Wasserstoffperoxid (H2o2) entwickeln und vertreiben wollen. Dazu solle das Joint Venture "Degussa Headwaters" gegründet werden. Ziel sei der Bau von Großanlagen.

Aktien des Software-Unternehmens IDS Scheer werden nach der vollständigen Übernahme des Beratungshaus Balink von Händlern leicht positiv gesehen. Ein Kaufpreis sei zwar nicht genannt worden, die Akquisition dürfte aber vom Markt als strategisch sinnvoll gewertet werden, sagte ein Händler.

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