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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax zum Handelsauftakt kaum verändert erwartet

Ungeachtet leicht positiver US-Vorgaben werden die Aktien an der Frankfurter Börse am Montag kaum verändert erwartet.

dpa-afx FRANKFURT. Ungeachtet leicht positiver US-Vorgaben werden die Aktien an der Frankfurter Börse am Montag kaum verändert erwartet. Zwar hatte der Dow-Jones-Index am Freitagabend kurz vor Handelsschluss noch einmal zulegen können, jedoch führte die Sorge um Produktionsausfälle in Nigeria und Kuwait für steigende Ölpreise in Asien.

Eine Stunde vor Handelsbeginn sahen die Citibank und die Deutsche Bank den Dax bei 3 959 Punkten. Am Freitag hatte der Leitindex 0,02 Prozent auf 3 960,25 Zähler gewonnen. Vor der Präsidentschaftswahl in den USA am Dienstag und den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag sollten sich die meisten Anleger mit größeren Investitionen zurückhalten, hieß es am Markt.

Ein Bericht der "Finanical Times" könnte bei Aktien der Hypovereinsbank für Kursverluste sorgen. Demnach würde die Bank bei Vorlage der Quartalsbilanz am Donnerstag eine Gewinnwarnung vorlegen. Das Kursziel für die Aktien der Deutschen Bank wurde unterdessen von Lehman Brothers von 63 auf 65 Euro angehoben. Nach der Vorlage von Quartalszahlen behielten sie die Einstufung "Equal-weight" bei. Die Steuerquote im dritten Quartal sei niedriger als erwartet ausgefallen, hieß es zur Begründung in der Studie am Montag.

Für Kursverluste könnte bei Infineon gesunkene Dram-Preise in Asien und eine kritische Studie von Goldman Sachs sorgen. Deren Analysten hatten die Aktie von "Outperform" auf "In-Line" herabgestuft und die Prognosen gesenkt.

Bei Volkswagen beginnt die sechste Verhandlungsrunde. Personalchef Peter Hartz droht mit Arbeitsplatzabbau in Deutschland, während der Gesamtbetriebsrat nicht kategorisch auf Lohnerhöhungen besteht. Für die Automobilwerte könnte zudem Toyotas Halbjahresbilanz zum zweiten Quartal von Bedeutung sein. Japans Marktführer steigerte den Gewinn von 524,5 auf 584,0 Mrd. Yen. Nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" soll der Daimler-Chrysler-Kleinwagen Smart bereits 2005 in den USA angeboten werden.

Besser als der Marktdurchschnitt werden wohl Allianz notiert werden. Die Deutsche Bank hatte den Titel aus Bewertungsgründen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Die Tochter Allianz Leben rechnet im kommenden Jahr zudem nicht mit einer weiter sinkenden Verzinsung für Lebensversicherungen.

Der angeschlagene Karstadt-Quelle-Konzern soll nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" noch in diesem Monat seine Anteile an der US-Kaffeehauskette Starbucks verkaufen. Das dritte Quartal soll "schwierig" verlaufen sein, so der Bericht.

Unter Berufung auf UPS-Beschäftigte berichtet die "Financial Times Deutschland", die Werbekampagne der Post in den Vereinigten Staaten habe keine Wirkung. Der Logistiker will das unrentable US-Geschäft mit einem 150-Millionen-Euro-Werbeetat in Schwung bringen.

Die Aktie des im MDax notierte Beru-Aktie wird ganz im Zeichen des Übernahmeangebots von Borgwarner stehen. Diese bietet 67,50 Euro je Aktie, während das Papier des Autozulieferers am Freitag 0,96 auf 60,07 Euro verloren hatte.

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