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Aktien Frankfurt Ausblick: Etwas fester erwartet - Intel verbessert Stimmung

Am Frankfurter Aktienmarkt wird am Freitag mit einem Handelsstart im Plus gerechnet. Marktteilnehmer verwiesen auf positive Vorgaben von der Nasdaq und aus Japan. Als maßgeblicher Faktor wurde der Quartalazwischenbericht von Intel vom Vorabend genannt.

dpa-afx FRANKFURT. Am Frankfurter Aktienmarkt wird am Freitag mit einem Handelsstart im Plus gerechnet. Marktteilnehmer verwiesen auf positive Vorgaben von der Nasdaq und aus Japan. Als maßgeblicher Faktor wurde der Quartalazwischenbericht von Intel vom Vorabend genannt. Rund eine Stunde vor Börsenbeginn ermittelte die Commerzbank den Dax bei 4 231 Punkten, die Deutsche Bank stellte ihn bei 4 228 Zählern fest. Die Commerzbank berechnete ihn bei 4 231 Punkten. Der Leitindex hatte am Donnerstag um 0,73 Prozent gestärkt bei 4 216,40 Zählern auf einem Jahreshoch geschlossen.

Technologieschwergewicht Intel hatte in der Nacht Bilanz gezogen und damit positiv überrascht. Im nachbörslichen Handel stieg der Wert in New York um 8,06 Prozent auf 24,54 Dollar. Der weltgrößte Chiphersteller hat das Umsatzziel für das laufende vierte Quartal von 8,6 bis 9,2 Mrd. Dollar auf 9,3 bis 9,5 Mrd. aufgestockt. Die Brutto-Gewinnspanne wird am oberen Ende der Spanne von 55 bis 57 Prozent gesehen. Thomson/First Call zufolge hatten Analysten zuvor im Durchschnitt 8,968 Mrd. Dollar Umsatz erwartet.

Entsprechend verbessern dürfte sich die Stimmung für deutsche Chipwerte wie Infineon . Allerdings haben sich vier Infineon-Manager in den USA der illegalen Preisabsprache bei Speicherchips schuldig bekannt.

Auch Lufthansa-Aktien könnten erneut in den Fokus der Investoren rücken. Konzernchef Wolfgang Mayrhuber hat scharfe Kritik an den Plänen einer europaweiten Steuer auf Kerosin geübt. "Die EU würde sich mit einem Alleingang einen Bärendienst erweisen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Zeitung "Welt" (Freitagausgabe). Jede Verschlechterung der Bedingungen, "beispielsweise im Verhältnis zu amerikanischen Gesellschaften", ginge auf Kosten des Wachstums, der Wirtschaftlichkeit und der Arbeitsplätze in Europa.

Volkswagen-Aktien könnten von Erwägungen über eine Produktion in den USA profitieren. Wegen der fortdauernden Dollar-Schwäche erwägt der Konzern, seine Produktion in Nordamerika auszubauen: "Wir denken darüber nach, kommende Modelle, die überwiegend in Amerika vertrieben werden, auch dort zu produzieren", sagte Georg Flandorfer, Vertriebsvorstand der Marke Volkswagen, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagausgabe). Angesichts der Dollar-Schwäche wäre es "fahrlässig", langfristig nicht über einen solchen Schritt nachzudenken.

Auch Thyssen-Krupp-Aktien könnten laut Händlern stärker gehandelt werden. Der Konzern hat nach Informationen einen Käufer für seine Immobilien gefunden. Der Preis liege demnach bei mehr als 1,5 Milliarde Euro. Zudem zeigt sich das Unternehmen laut Medienberichten sich zuversichtlich, von der chinesischen Regierung einen Folgeauftrag für die Magnetschwebebahn Transrapid in China zu bekommen.

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