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Aktien Frankfurt Ausblick: Etwas fester - MLP und Deutsche Börse im Blick

Die meisten deutschen Standardwerte werden am Mittwoch voraussichtlich mit Kursgewinnen in den Handel starten. Händler verwiesen auf die leichte Kurserholung im späten US-Handel. So ermittelte die Deutsche Bank den DAX am Morgen bei 3 804 Punkten, die Citigroup bei 3 802 Zählern. Lang & Schwarz sah ihn bei 3 800 Punkten. Am Montag hatte der Index 0,03 % auf 3 771,00 Zähler verloren.

dpa-afx FRANKFURT. Die meisten deutschen Standardwerte werden am Mittwoch voraussichtlich mit Kursgewinnen in den Handel starten. Händler verwiesen auf die leichte Kurserholung im späten US-Handel. So ermittelte die Deutsche Bank den DAX am Morgen bei 3 804 Punkten, die Citigroup bei 3 802 Zählern. Lang & Schwarz sah ihn bei 3 800 Punkten. Am Montag hatte der Index 0,03 % auf 3 771,00 Zähler verloren.

"Die Entwicklung am Ölmarkt dürfte wieder eine wichtige Rolle spielen, da die Nachrichtenlage auch heute wieder ziemlich dünn ist", sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Der Rohölpreis hat am Mittwoch im asiatischen Handel kaum verändert notiert. Um 7.30 Uhr wurde ein Barrel Rohöl (159 Liter) zur Oktoberauslieferung am New Yorker Warenterminmarkt Nymex mit 45,31 $ gehandelt. Damit notierte der Rohölpreis weiter deutlich unter seinen jüngsten Höchstständen.

Der Export von Rohöl aus dem Irak laufe, sagte ein Händler. Zudem gebe es Anzeichen einer Abschwächung der Weltwirtschaft. Spekulanten, die den Ölpreis nach oben getrieben hatten, verließen offensichtlich zunehmend den Markt, nachdem sie es am Freitag nicht geschafft hätten, den Rohölpreis über 50 $ zu treiben. In den kommenden Tagen seien weitere Kursverluste wahrscheinlich.

Nach Vorlage von Zahlen zogen die im Mdax notierten Aktien von MLP vorbörslich bei Lang & Schwarz um mehr als 2 % an. Der Finanzdienstleister hat im zweiten Quartal seine Gewinne unerwartet deutlich gesteigert und blickt optimistisch auf die zweite Jahreshälfte.

Die Deutsche Börse greift laut "Financial Times Deutschland" (FTD, Mittwochausgabe) nach der London Stock Exchange - gegen den Widerstand des Konkurrenten Euronext. Erst am Freitag hatte die Schweizer Börse SWX eine Fusion mit der Deutschen Börse abgelehnt, zeigte sich aber offen für weitere Kooperationen.

Die Lufthansa-Aktie dürfte nicht nur wegen ihrer Abhängigkeit vom Ölpreis ein Gesprächsthema an der Börse sein. Die deutsche und andere europäische Fluggesellschaften drängen die EU-Regierungen, die Haftung für Terrorismusschäden zu übernehmen. "Ohne Staatshaftung besteht die Möglichkeit, dass der Flugverkehr eingestellt werden muss, wenn die Versicherer wie angekündigt ihre Terrordeckung kündigen", sagte Lufthansa-Versicherungschef Ralf Oelßner der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe).

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