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Aktien Frankfurt Ausblick: Etwas schwächer erwartet - 4.000 bleiben gefährdet

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt werden am Montag leichteVerluste erwartet. Eine Stunde vor Handelsbeginn ermittelten die Deutsche Bankund Lang & Schwarz den DAX bei 4.002 Punkten. Am Freitag war derdeutsche Leitindex DAX bei sehr geringen Umsätzen um 0,18 Prozent auf 4.014,56Punkte gefallen. Die US-Börse waren wegen der Beerdigung des ehemaligenPräsidenten Ronald Reagan geschlossen geblieben. Am Donnerstag hatten sie denHandel gut behauptet beendet.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt werden am Montag leichteVerluste erwartet. Eine Stunde vor Handelsbeginn ermittelten die Deutsche Bankund Lang & Schwarz den DAX bei 4.002 Punkten. Am Freitag war derdeutsche Leitindex DAX bei sehr geringen Umsätzen um 0,18 Prozent auf 4.014,56Punkte gefallen. Die US-Börse waren wegen der Beerdigung des ehemaligenPräsidenten Ronald Reagan geschlossen geblieben. Am Donnerstag hatten sie denHandel gut behauptet beendet.

Bevor am Nachmittag die US-Einzelhandelsumsätze für Mai und dieUS-Handelsbilanz für April die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehendürften, stehen zunächst einige Unternehmensnachrichten im Fokus: So plant derIran laut Presseinformationen den Verkauf seines 4,5-prozentigen Anteils anThyssenKrupp AG und ist bereits in Gesprächen mit Investmentbanken.

Der Softwarekonzern SAP hat nach den geplatzten Fusionsgesprächenmit Microsoft seinen Willen zur Eigenständigkeitbekräftigt. "Wir schaffen es gut allein, weil wir breit aufgestellt sind", sagteder Vorstandsvorsitzende Henning Kagermann der "Frankfurter AllgemeinenSonntagszeitung". SAP plane zudem keine großen Zukäufe, sei aber für kleinereAkquisitionen offener als vor einigen Jahren.

Aktien der Deutschen Post könnten im Blick stehen, da derEmissionspreis der Postbank-Aktien wegen mangelnden Interesses gesenkt werdenkönnte. Auch die Mitarbeiter hätten bislang nur spärlich Aktien gezeichnet. DieZeichnungsfrist läuft noch bis Freitag. Die Bookbuilding-Spanne liegt derzeitzwischen 31,50 und 36,50 Euro.

Berichte über einen möglichen Abbau von 10.000 Arbeitsplätzen beiMercedes-Benz sind von DaimlerChrysler als "Spekulation", die nichtkommentiert würden, zurückgewiesen worden. Laut der "Welt" hat dieUnternehmensberatung McKinsey die Mercedes-Benz-Sparte unter die Lupe genommenund 10.000 von weltweit 104.000 Stellen in Frage gestellt. Auf sie könne manverzichten, ohne dass Abstriche bei Anzahl und Qualität der produzierten Autosgemacht werden müssten, hieß es laut "Welt" in dem internen Papier.

Der Finanzdienstleister für die Öffentliche Hand, DEPFA BANK Plc ,blickt optimistisch auf das aktuelle Jahresviertel und schließt eine Erhöhungseiner Jahresprognose nicht aus. Zur bisherigen Gewinnprognose des im MDAX notierten Unternehmens von mehr als 400 Millionen Euro sagte er: "DieKonsenserwartungen der Analysten liegen bei rund 430 Millionen Euro. Aber wirselbst sind lieber vorsichtiger. Wenn die Zahlen zum zweiten Quartal vorliegen,werden wir sehen, ob wir unsere Aussagen anpassen können."

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