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Aktien Frankfurt Ausblick: Etwas schwächer - Negative Vorgaben; Warten auf USA

Belastet von schwachen Vorgaben der US-Börsen werden die meisten deutschen Aktien am Freitag zum Handelsstart etwas schwächer erwartet.

dpa-afx FRANKFURT. Belastet von schwachen Vorgaben der US-Börsen werden die meisten deutschen Aktien am Freitag zum Handelsstart etwas schwächer erwartet. Die Indikation der Deutschen Bank und der Citigroup für den Dax liegt bei 4 026 Punkten - am Vortag hatte der deutsche Leitindex 0,16 Prozent auf 4 043,36 Zähler verloren.

Um 14.30 Uhr nehme das Warten auf den US-Arbeitsmarktbericht für September endlich ein Ende, sagte ein Frankfurter Händler. Vorher dürfte an der deutschen Börse relativ wenig los sein. Negativ wirkten die schwachen Vorgaben aus den USA. Der Ölpreis habe zwar auf dem nun offenbar dauerhaft erhöhten Niveau an Gewicht verloren, die anhaltende Rekordjagd wirke aber dennoch belastend.

Nach einer Serie von Anschlägen könnte auch die Terrorangst wieder ein bisschen Ansteigen und die Unternehmen mit Tourismus-Bezug unter Druck setzen, sagte ein Händler. Entsprechend stünden die Aktien von Lufthansa und Tui im Blick. Belastend wirke hier auch der hohe Ölpreis. Zudem habe der Lufthansa-Finanzchef in der "FTD" Zweifel an Gewinnprognose genährt.

Continental stehen weiter im Blick. Der Automobilzulieferer erwägt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge den Rückzug aus dem vor zwei Jahren gegründeten Gemeinschaftsunternehmen mit der Moscow Tyre Plant in Russland. Dies würde zu Abschreibungen in niedriger zweistelliger Millionenhöhe führen. Continental halte dennoch an seiner Ergebnisprognose für 2004 fest.

Eon-Chef Wulf Bernotat sagte "Welt", Eon werde an den Dividendeplänen festhalten. Der Energiekonzern will trotz der geplanten Regulierung des Strom- und Gasmarktes seine Dividende in den kommenden Jahren erhöhen. Der Kurseinfluss sollte einem Händler zufolge aber begrenzt bleiben.

Bei den Werten aus der dritten Reihe stehen Borussia Dortmund im Blick, die voraussichtlich einen millionenschweren Fehlbetrag in der Bilanz für das Geschäftsjahr 2003/2 004 ausweisen. Analysten rechnen mit einem Verlust in Höhe von mehr als 65 Mill. Euro.

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