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Aktien Frankfurt Ausblick: Etwas schwächer - Ölpreis belastet, Allianz stützt

An der Frankfurter Börse dürfte der Handel am Montag erneut mit Verlusten starten. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Geschäfts. Als Haupteinflussfaktor gilt der unverändert auf Rekordkurs gehandelte Ölpreis. So ermittelte Lang & Schwarz und die Deutsche Bank den DAX am Morgen bei 3 636 Punkten. Die Commerzbank rechnete mit 3 641 Punkten. Am Freitag war der Xetra-Dax auf einem neuen Jahrestief bei 3 646,99 Punkten aus dem Handel gegangen.

dpa-afx FRANKFURT. An der Frankfurter Börse dürfte der Handel am Montag erneut mit Verlusten starten. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Geschäfts. Als Haupteinflussfaktor gilt der unverändert auf Rekordkurs gehandelte Ölpreis. So ermittelte Lang & Schwarz und die Deutsche Bank den DAX am Morgen bei 3 636 Punkten. Die Commerzbank rechnete mit 3 641 Punkten. Am Freitag war der Xetra-Dax auf einem neuen Jahrestief bei 3 646,99 Punkten aus dem Handel gegangen.

Der Ölpreis näherte sich unterdessen im elektronischen Handel in den USA der Marke von 47 $. Auch die Vorgaben des Marktes fielen erneut schwach aus.

Unterstützung dürfte hingegen von den Allianz-Zahlen ausgehen. Der führende deutsche Versicherer hat im ersten Halbjahr den Gewinn erwartungsgemäß deutlich gesteigert und die Erwartung getroffen. Der Überschuss war in den ersten sechs Monaten von 146 Mill. ? im Vorjahr auf 1,289 Mrd. ? geklettert. Von dpa-AFX befragten Experten hatten mit einem Gewinn von 1,28 Mrd. ? gerechnet.

Neue Übernahmespekulationen um die erst kürzlich an die Börse gebrachte Postbank könnten für Bewegung sorgen. So äußerte sich die Hypo-Vereinsbank (HVB) interessiert an einer Übernahme der Postbank . "Die Postbank ist gut unterwegs. Wir haben unverändert Interesse. Die Mehrheit ist ja auch nach dem Börsengang noch zu haben", sagte HVB-Chef Dieter Rampl dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Eine Akquisition könnte nach Rampls Worten ein Thema werden, wenn die Deutsche Post die Mehrheit an dem Institut verkaufen will.

Auch bei TUI tauchten am Wochenende neue Kaufgerüchte auf. Der TUI-Großaktionärin Westlb liegt nach Informationen des Nachrichtenmagazins " Der Spiegel" ein Kaufangebot für ihr Aktienpaket vor. Eine Gruppe spanischer Hotelketten habe der Westlb eine Absichtserklärung vorgelegt, die 31 % an Europas führendem Reisekonzern TUI (Hannover) übernehmen zu wollen. Die Bank wollte dies weder bestätigen noch dementieren. Die Westlb hatte angekündigt, ihr Aktienpaket zu verkaufen. Dies solle aber ohne Zeitdruck und mit Gewinn geschehen.

Eine Großfusion könnte auch frischen Wind in die Aktie der Deutschen Börse AG bringen. Deren Vorstand Werner Seifert plädiert für einen Zusammenschluss von Deutscher Börse und Schweizer Börse SWX. Der Status Quo sei keine Option, sagte er in einem Interview. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Börsen habe sich seit acht Jahren etabliert. Die vier großen Anbieter von Börsen-Dienstleistungen in Europa - die Londoner Börse, Euronext , Euroclear und die Deutsche Börse - vereinigten bereits 80 % der Umsätze auf sich.

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