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Aktien Frankfurt Ausblick: Etwas schwächer - Ruhige Handelswoche erwartet

Belastet von negativen Vorgaben aus den USA rechnen Händler am Montag mit einem etwas schwächeren Auftakt an der Frankfurter Börse. Die Citibank und die Deutsche Bank sehen den Dax zum Start bei 4 165 Punkten. Am Freitag verlor der Leitindex 1,22 Prozent auf 4 182,27 Zähler.

dpa-afx FRANKFURT. Belastet von negativen Vorgaben aus den USA rechnen Händler am Montag mit einem etwas schwächeren Auftakt an der Frankfurter Börse. Die Citibank und die Deutsche Bank sehen den Dax zum Start bei 4 165 Punkten. Am Freitag verlor der Leitindex 1,22 Prozent auf 4 182,27 Zähler.

Die Umsätze werden zu Wochenauftakt und in den kommenden Tage sehr gering bleiben, sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Die schwache Entwicklung an der Wall Street wegen negativer Nachrichten von Pfizer und der große Verfallstermin vom Freitag dürften noch leicht negativ nachwirken.

Deutsche Telekom ziehen weiter die Aufmerksamkeit auf sich. Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) will einem Pressebericht zufolge ein weiteres Aktienpaket im Wert von 1,3 Mrd. Euro an die KfW Bankengruppe verkaufen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Koalitionskreise. Am Mittwoch hatte KfW-Chef Hans Reich gesagt, der Bund reiche noch 2004 Aktien im Wert von weniger als zwei Mrd. Euro weiter.

Einzelhandelswerte wie die im MDax gelisteten Aktien von Douglas Holding und Karstadt-Quelle stehen wegen des Weihnachtsgeschäfts im Blick. Das Geschäft am vierten Adventssamstag ist nach Angaben der Einzelhandelsverbände gut verlaufen und insgesamt wird mit einem besseren Weihnachtsgeschäft als im Vorjahr gerechnet.

Der Kosmetikkonzern Beiersdorf rechnet für 2004 mit einem Umsatzanstieg von vier Prozent. Beim Ergebnis werde das Unternehmen die angestrebten Umsatzrenditen von zehn Prozent vor Steuern (Ebit) und 6,5 Prozent nach Steuern erreichen, sagte Beiersdorf-Chef Rolf Kunisch der Tageszeitung "Die Welt" (Montagsausgabe). In 2005 werde der Konzern weltweit vor Währungseinflüssen über dem Wachstum dieses Jahres liegen.

Morphosys sind im vorbörslichen Handel stark gestiegen. Das Biotechnologieunternehmen verlängerte die Partnerschaft mit dem Pharmakonzern Schering um zwei weitere Jahre. Die beiden Unternehmen wollen bei der Entwicklung von Antikörper-Therapeutika und in-vivo-Diagnostika bis mindestens 2006 zusammen arbeiten. Schering-Aktien wurden vorbörslich nahe ihres Freitagswertes gehandelt.

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