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Aktien Frankfurt Ausblick: Etwas schwächer - Warten auf US-Zinsentscheidung

Nach leicht negativen Vorgaben werden deutsche Aktien am Dienstag zum Handelsstart etwas schwächer erwartet. Die Indikationen der Deutschen Bank und der Commerzbank für den Dax liegen bei 3 972 Punkten - am Vortag hatte der Leitindex 0,26 % auf 3 977,68 Zähler verloren. Die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend steht laut Händlern im Fokus. Eine Leitzinserhöhung um 0,25 %punkte auf 1,75 % gilt am Markt bereits als ausgemacht; wichtig sei aber der Ausblick der Notenbanker.

dpa-afx FRANKFURT. Nach leicht negativen Vorgaben werden deutsche Aktien am Dienstag zum Handelsstart etwas schwächer erwartet. Die Indikationen der Deutschen Bank und der Commerzbank für den Dax liegen bei 3 972 Punkten - am Vortag hatte der Leitindex 0,26 % auf 3 977,68 Zähler verloren. Die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend steht laut Händlern im Fokus. Eine Leitzinserhöhung um 0,25 %punkte auf 1,75 % gilt am Markt bereits als ausgemacht; wichtig sei aber der Ausblick der Notenbanker.

Bayer-Aktien stehen im Fokus. Die Zahl der anhängigen Klagen gegen den Chemie- und Pharmakonzern im Zusammenhang mit dem Cholesterinsenker Lipobay (Baycol) ist weiter gesunken. Derzeit seien 7 577 Verfahren noch im Gange, hieß es am Montag aus Leverkusen. Vor einem Monat waren es noch 7 906.

Altana will das Pharmageschäft auf eine breitere Basis stellen und die Forschung im Bereich Onkologie forcieren. "Wir sehen hier gute Ansatzpunkte in der Forschung und werden mittelfristig auch die ersten Entwicklungskandidaten definieren können", sagte Hans-Joachim Lohrisch, im Altana-Vorstand für das Arzneimittelgeschäft zuständig, in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe).

Deutsche Postbank werden von Händlern positiv gesehen, weil sich die Postbank Vermögensberatung AG besser entwickelt als erwartet. Die Tochter wächst stärker als geplant und übertrifft auch bei der Produktivität im Vertrieb und beim Ertrag je Kunde die eigenen Erwartungen, hieß es in einem Interview der "Börsen-Zeitung" mit Bereichschef Gerhard Borchers.

Die US-Börsen hatten am Vortag wegen steigender Ölpreise knapp behauptet geschlossen: Der Dow Jones verlor 0,77 % auf 10 204,89 Punkte, an der Nasdaq gab der Composite Index 0,11 % auf 1 908,07 Zähler ab. Die Asien-Börsen waren am Morgen zumeist kaum verändert.

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