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Aktien Frankfurt Ausblick: Freundlich erwartet - US-Vorgaben stützen

Unterstützt von positiven US-Vorgaben wird der Handelsbeginn an der Frankfurter Börse am Donnerstag leicht über dem Vortagesniveau erwartet. Als Belastungsfaktoren gelten indes der wieder stärkere Euro und der Ölpreis.

dpa-afx FRANKFURT. Unterstützt von positiven US-Vorgaben wird der Handelsbeginn an der Frankfurter Börse am Donnerstag leicht über dem Vortagesniveau erwartet. Als Belastungsfaktoren gelten indes der wieder stärkere Euro und der Ölpreis. Rund eine Stunde vor Börsenbeginn ermittelte die Commerzbank einen Auftakt bei 4 229 Punkten, Lang & Schwarz rechnete mit 4 227 Punkten. Die Deutsche Bank ermittelte 4 228 Punkte.

Am Mittwoch hatte der Dax im Zuge des kräftig steigenden Euro auf Tagestief geschlossen und war um 0,42 Prozent unter den Vortagesschluss auf 4 213,69 Zähler gesunken. Der Rohölpreis war nach dem Rückgang der US-Lagervorräte weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI kostete im asiatischen Handel 44,40 Dollar und damit 21 Cent mehr als bei Handelsschluss am Vortag. Der Euro wurde zuletzt bei 1,3 422 Dollar und damit nur rund einen halben Cent unter dem Allzeithoch gehandelt.

Unter den Unternehmensnachrichten ragte am Morgen Bayer hervor. Der Chemiekonzern Lanxess wird zu Beginn seines Bestehens auf nennenswerte Zukäufe verzichten und sich auf die Sanierung konzentrieren. "Akquisitionen in größerem Stile: Das schließe ich aus für die ersten drei Jahre", sagte Vorstandschef Axel Heitmann in einem Presseinterview. Lanxess umfasst die renditeschwachen Chemie- und Kunststoffgeschäfte von Bayer und soll im Januar an die Börse gehen.

Auch die Aktien der Deutschen Telekom könnten das Interesse der Anleger auf sich ziehen. Der Bonner Konzern will die Beteiligung am russischen Mobilfunkanbieter MTS reduzieren.

Im MDax dürften erneut die Aktien der Karstadt-Quelle AG im Fokus stehen. Einem Bericht der "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ, Essen, Donnerstagausgabe) zufolge ist der Sozialplan für den Konzern unter Dach und Fach. Der geplante Stellenabbau solle über Abfindungen, Altersteilzeitverträge und eine Beschäftigungsgesellschaft erreicht werden. "Der Sozialplan steht", bestätigte Konzernsprecher Jörg Howe dem Blatt, ohne Details zu nennen.

Auch die Aktien der Norddeutschen Affinerie könnten im MDax in den Fokus rücken. Europas größte Kupferhütte hat nach einem kräftigen Gewinnsprung im abgelaufenen Geschäftsjahr die Dividendenzahlung wieder aufgenommen. Für 2003/2 004 (30.September) werde eine Dividende von 65 Cent je Aktie vorgeschlagen.

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