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Aktien Frankfurt Ausblick: Freundlich - ifo und Ölpreis im Blick

Gestützt vom einer anhaltenden Entspannung am Ölmarkt und positiven US-Vorgaben werden die deutschen Aktienmärkte am Donnerstag voraussichtlich mit Kursgewinnen in den Handel starten. So ermittelte die Deutsche Bank den DAX am Morgen bei 3 825 Punkten, die Citigroup bei 3 829 Zählern. Lang & Schwarz sah ihn bei 3 830 Punkten. Am Mittwoch hatte der Index 0,47 % auf 3 788,88 Zähler gewonnen. Die US-Börsen waren nach einem weiteren Rückgang des Ölpreises mit deutlichen Kursgewinnen aus dem Handel gegangen.

dpa-afx FRANKFURT. Gestützt vom einer anhaltenden Entspannung am Ölmarkt und positiven US-Vorgaben werden die deutschen Aktienmärkte am Donnerstag voraussichtlich mit Kursgewinnen in den Handel starten. So ermittelte die Deutsche Bank den DAX am Morgen bei 3 825 Punkten, die Citigroup bei 3 829 Zählern. Lang & Schwarz sah ihn bei 3 830 Punkten. Am Mittwoch hatte der Index 0,47 % auf 3 788,88 Zähler gewonnen. Die US-Börsen waren nach einem weiteren Rückgang des Ölpreises mit deutlichen Kursgewinnen aus dem Handel gegangen.

Der Rohölpreis notierte am Donnerstagmorgen im asiatischen Handel kaum verändert weiter unter 44 $. Um 7.40 Uhr wurde ein Barrel Rohöl (159 Liter) zur Oktoberauslieferung am New Yorker Warenterminmarkt Nymex mit 43,72 $ gehandelt.

Auch die neuesten Konjunkturdaten dürften die Kurse bewegen. Nach dem Anstieg im Juli dürfte sich der ifo-Geschäftsklimaindex nach Einschätzung von Volkswirten im August wieder eintrüben. Verantwortlich für den erwarteten Rückgang des an diesem Donnerstag vom ifo Institut veröffentlichten Konjunkturindikators könnten laut Experten die Rekordpreise beim Rohöl sein. Eine Eintrübung im August wäre der dritte Rückgang des viel beachteten Konjunkturindikators innerhalb der letzten vier Monate.

Die Aktien der deutschen Versicherer wie Münchener Rück werden nach Vorlage der Zwischenbilanz der Swiss Re am Donnerstag ins Blickfeld der Investoren rücken. Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer verdoppelte im abgelaufenen Halbjahr seinen Überschuss auf 1,4 Mrd. Franken und überflügelte damit Analysten-Erwartungen.

Aus der Technologiebranche gab es ebenfalls Neuigkeiten: Der zweitgrößte deutsche Softwarekonzern Software AG strebt für dieses Jahr eine operative Marge von 20 % an. Das operative Ergebnis solle um 40 % auf 83 Mill. ? gesteigert werden, erklärte Finanzvorstand Arnd Zinnhardt am Mittwoch in einem dpa-AFX-Interview. Gleichzeitig sei von einem gleichbleibenden währungsbereinigten Umsatz von 420 Mill. ? auszugehen. /tw/mw

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