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Aktien Frankfurt Ausblick: Freundlicher Auftakt erwartet - Sinkender Ölpreis

Gestützt von positiven Vorgaben der Wall Street und einem leichten Absinken des Ölpreise werden die deutschen Standardwerte am Montag voraussichtlich freundlich in den Handel starten.

dpa-afx FRANKFURT. Gestützt von positiven Vorgaben der Wall Street und einem leichten Absinken des Ölpreise werden die deutschen Standardwerte am Montag voraussichtlich freundlich in den Handel starten. Eine Stunde vor Handelsbeginn ermittelten die Citibank und die Commerbank den Dax bei 4 154 Punkten, die Deutsche Bank stellte ihn bei 4 152 Zählern fest.

Tags zuvor hatte der Dax bei 4 123,98 Punkten um 0,26 Prozent schwächer geschlossen. In den USA war der Dow Jones ins Plus gedreht und hatte um 0,31 Prozent fester bei 10 489,42 Punkten geschlossen. Der Nasdaq Composite stieg um 0,70 Prozent auf 2085,19 Zähler.

Der Höhenflug des Ölpreises setzte sich unterdessen nicht weiter fort. Nach kräftigen Preissteigerungen an den Vortagen gab die Notierung im asiatischen Handel wieder leicht nach. Dies dürften vor allem die Aktien der Lufthansa AG nutzen, um sich von ihren Vortagesverlusten zu erholen.

Die T-Aktien werden für Gesprächsstoff an der Börse sorgen. Das Frankfurter Landgericht verhandelt an diesem Dienstag über die Klagen von enttäuschten Telekom-Anlegern gegen den Bonner Konzern. Mehr als 14 000 Schadensersatzklagen wurden wegen des dritten Börsengangs des Konzerns im Juni 2000 eingereicht.

Bayer-Aktien haben am Dienstag im vorbörslichen Handel etwas nachgegeben. Der Chemie- und Pharmakonzern hat einer US-Studie zufolge seinen Cholesterinsenker Lipobay/Baycol zu spät vom Markt genommen. Bayer habe bereits sehr viel länger von den Risiken des Wirkstoffs gewusst, bevor es die Öffentlichkeit gewarnt habe, heißt es in einer von zehn Wissenschaftlern am Montag veröffentlichen Studie. Das Unternehmen habe Beweise zurückgehalten, die den tödlichen Nebeneffekt des Wirkstoffs belegten.

Auch die Aktien des Finanzsektors dürften die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen: Die Deutschen Bank plant nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe), rund 3 000 weitere Stellen zu streichen. Der Abbau könnte vor allem im Kredit-Risikomanagement, den Rechtsabteilungen, Personalabteilungen und den IT-Abteilungen stattfinden.

Die zum Konzern gehörende Allianz Lebensversicherung AG steuert nach den Worten ihres Vertriebsvorstands Hansjörg Cramer auf ein Rekordjahr zu. 2004 seien so viele Kapitallebensversicherungs-Policen verkauft worden wie nie zuvor, sagte Cramer der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe).

Die MDax orientierten Anleger dürften sich auf die Werte von Karstadt-Quelle AG und EADS konzentrieren: Der angeschlagene Einzelhandelskonzern kommt bei seinen Sanierungsbemühungen unter Zeitdruck. Bis zum Freitag muss sich mit mehreren Aktionären über die geplante Kapitalerhöhung geeinigt werden, um den Sanierungsplan wie vorgesehen umsetzen zu können.

Die Zivilluftfahrttochter des europäische Konzerns EADS steht nach einem Bericht des "Handelsblatts" kurz vor dem offiziellen Verkaufsstart für den Langstreckenjet A350. Der Aufsichtsrat werde in den kommenden 14 Tagen entscheiden, hieß es unter Berufung auf Unternehmenskreise.

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