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Aktien Frankfurt Ausblick: Freundlicher Dax-Start erwartet

Die deutschen Aktien werden am Donnerstag zum Handelsstart voraussichtlich weiter zulegen. Die Deutsche Bank und Lang & Schwarz ermittelten den Dax-Start bei 3 943 Punkten. Die Commerzbank sah ihn 3 942 Punkten. Am Mittwoch hatte eine Entspannung am Ölmarkt für Kursgewinne gesorgt. Der Leitindex Dax gewann daraufhin 0,98 Prozent auf 3 920,36 Punkte. Auch die Indizes in New York legten zu.

dpa-afx FRANKFURT. Die deutschen Aktien werden am Donnerstag zum Handelsstart voraussichtlich weiter zulegen. Die Deutsche Bank und Lang & Schwarz ermittelten den Dax-Start bei 3 943 Punkten. Die Commerzbank sah ihn 3 942 Punkten. Am Mittwoch hatte eine Entspannung am Ölmarkt für Kursgewinne gesorgt. Der Leitindex Dax gewann daraufhin 0,98 Prozent auf 3 920,36 Punkte. Auch die Indizes in New York legten zu.

Wie Europas größter Reisekonzern Tui am Mittwochabend mitteilte, will er bis Ende des Jahres acht Prozent der Stellen in Großbritannien streichen. Davon betroffen seien der Reiseveranstalter Thomson, die Reisebürokette Lunn Poly und die Fluggesellschaft Britannia.

Bewegung könnte auch in die Basf-Aktie kommen: Der Chemiekonzern einigte sich einem Pressebericht zufolge mit der Beteiligungsgesellschaft CVC auf den Verkauf der Sparte Drucksysteme. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen soll diese Transaktion heute bekannt gegeben werden, berichtet das "Handelsblatt"

Henkel-Aktien dürften zulegen. In einem Gespräch mit der "Börsen Zeitung" sagte Henkel-Chef Ulrich Lehner; er halte wegen des Wegfalls planmäßiger Firmenwert-Abschreibungen im kommenden Jahr einen Anstieg des Gewinns je Aktie von rund 20 Prozent für möglich.

Der Autozulieferer Continental will nach einem Zeitungsbericht auch bei der zentralen Reifenentwicklung in Hannover-Stöcken die Wochenarbeitszeit von 37,5 auf 40 Stunden verlängern. Einen Lohnausgleich soll es nicht geben, schreibt die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (Donnerstagausgabe). Zudem will die US-Tochter von Conti ihr Reifenwerk in Mayfield wie geplant zum Jahresende schließen. Die Sparvorschläge der Stahlarbeiter-Gewerkschaft seien nicht ausreichend. Das Werk sei einer der Standorte mit den höchsten Betriebskosten.

Die Deutsche Bank will einem Pressebericht zufolge erneut kleine Filialen mit einem Wert von insgesamt 300 Mill. Euro verkaufen. Dieses Portfolio solle verkauft und zurückgemietet werden, schrieb das britische Magazin "Europroperty" in seiner neuen Ausgabe. Auf diesem Weg könne die Bank die Immobilien als Mieter weiter nutzen.

Erneut könnte zudem die Aktie der Deutschen Post verlieren. Nach einer Gewinnwarnung für die US-Logistiktochter DHL USA, die der Post-Aktie am Vortag einen Verlust von 4,5 Prozent eingebracht hatte, hat nun die Deutsche Bank das Papier auf "Hold" abgestuft.

Händlern zufolge wird auch der Ölpreis weiter im Blick der Anleger stehen. Die Investoren würden sich zunehmend Sorgen machen wegen der Bremswirkung auf die Konjunktur, sagte ein Händler in Frankfurt. Am Morgen fiel der Ölpreis in Asien weiter und entfernte sich wieder spürbar von der 50-Dollar-Marke.

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