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Aktien Frankfurt Ausblick: Freundlicher Wochenauftakt erwartet

Am Frankfurter Aktienmarkt werden am Montag voraussichtlich die Pluszeichen den Kurszettel dominieren. Händlern zufolge sorgt der weiter nachgebende Preis für Rohöl und gute US-Vorgaben für eine weitere Aufhellung der Stimmung.

dpa-afx FRANKFURT. Am Frankfurter Aktienmarkt werden am Montag voraussichtlich die Pluszeichen den Kurszettel dominieren. Händlern zufolge sorgt der weiter nachgebende Preis für Rohöl und gute US-Vorgaben für eine weitere Aufhellung der Stimmung. Die Technologie orientierte Nasdaq hatte am Freitag auf Tageshoch geschlossen. Zumindest knapp unter Tageshoch waren auch die wichtigsten anderen US-Börsenindizes ins Wochenende gegangen.

Die Citibank ermittelte den Dax rund eine Stunde vor Handelsstart bei 4 171 Punkten und die Deutsche Bank bei 4 170 Zählern. Am Freitag hatte er 0,30 Prozent auf 4 143,35 Punkte gewonnen.

VW-Aktien könnten am Montag in den Fokus der Anleger rücken. Nach dem Gewinneinbruch und Absatzproblemen plant Konzernchef Bernd Pischetsrieder für das kommende Jahr dem "Spiegel" zufolge einen weiteren Umbau des Vorstands. Der Entwicklungschef der Marke Volkswagen, Wilfried Bockelmann, solle im Frühjahr 2005 ausscheiden, schreibt das Nachrichtenmagazin in seiner jüngsten Ausgabe.

Thyssen-Krupp-Aktien dürften überdurchschnittlich gefragt sein. Nach Ansicht von Konzernchef Ekkehard Schulz wird der Stahlboom wegen der hohen Nachfrage aus der Volksrepublik China noch weiter anhalten. Im dritten Quartal überraschte der Luxemburger Konkurrenten Arcelor zudem den Markt mit einem Anstieg des Nettogewinns von 101 auf 629 Mill. Euro. Analysten hatten mit 461 bis 600 Mill. Euro gerechnet.

Der im MDax geführte Stahlkonzern Salzgitter soll nach Ansicht seines Vorstandschefs Wolfgang Leese im Gesamtjahr ein Ergebnis vor Steuern "von mindestens 200 Mill. Euro".einfahren. Wie Leese dem "Handelsblatt" sagte, solle das Unternehmen eigenständig bleiben und sich als Nischenanbieter im Markt positionieren.

Der Technologiekonzern Siemens gehört einem Pressebericht zufolge zu den vier möglichen Übernahmekandidaten des britischen Elektronikherstellers Novar . Daneben hätten auch General Electric (GE) , Schneider Electric und Honeywell International Kontakt mit den Beratern des Unternehmens aufgenommen, schreibt die britische "Sunday Telegraph".

Ein Artikel der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" dürfte das Interesse der Anleger auf Karstadt-Quelle-Aktien lenken. Der angeschlagene Konzern verhandelt dem Bericht zufolge mit mehreren Geldgebern über eine zusätzliche Finanzierung von rund 500 Mill. Euro. Der Vorstand um Christoph Achenbach benötige die Mittel als "Puffer" zusätzlich zu der Verlängerung der Kreditlinie im Volumen von 1,75 Mrd. Euro, hieß es unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Der Salz- und Düngemittelhersteller K+S erwartet im laufenden Jahr unverändert Umsatzzuwächse und eine deutlich verbesserten Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit). Bereits in den ersten neun Monaten legte der Gewinn überproportional um 37 Prozent auf 132,1 Mill. Euro zu.

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