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Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert - Deutsche Börse im Fokus

Angesichts unspektakulärer Vorgaben der Wall Street werden die Börsen in Frankfurt am Montag voraussichtlich verhalten in den Handel gehen.

dpa-afx FRANKFURT. Angesichts unspektakulärer Vorgaben der Wall Street werden die Börsen in Frankfurt am Montag voraussichtlich verhalten in den Handel gehen. Rund eine Stunde vor Börsenbeginn ermittelten die Commerzbank und Lang & Schwarz den Dax bei 4 188 Punkten, während ihn die Deutsche Bank bei 4 186 Zählern sah. Am Freitag war der Leitindex um 0,58 Prozent fester bei 4 174,55 Punkten aus dem Handel gegangen.

Die Titel der Deutschen Börse rückten zum Wochenbeginn in den Fokus der Anleger: Der Börsenbetreiber unterbreitete ein Übernahmeangebot für den britischen Wettbewerber London Stock Exchange (LSE) . Die Aktien der Deutschen Börse wurden nach Berechnungen von Lang & Schwarz in einer Spanne zwischen 44,17 und 44,47 Euro gehandelt, nachdem die Aktie am Freitag bei 44,53 Euro geschlossen hatte.

Die Commerzbank bekundete unterdessen Interesse an einem Zusammengehen mit der Postbank . Durch einen Zusammenschluss mit der Postbank entstünde die wichtigste Privatkundenbank in Europa, sagte Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller der "Welt am Sonntag". Wir bräuchten dazu aber die Zustimmung des Bundes, sagte Müller.

Nach dem dritten verkaufsoffenen Adventssamstag werden am Montag auch die Konsumtitel und die Werte der Einzelhändler im Fokus stehen. Zwei Wochen vor Weihnachten zeigten sich die Bundesbürger kauffreudig wie lange nicht mehr gezeigt. Das dürfte Titel wie Karstadt-Quelle , Metro , Douglas Holding , Puma , adidas-Salomon stärken. Der Sprecher des Einzelhandel-Hauptverbandes HDE, Hubertus Pellengahr, sagte: "Selbst das gute Geschäft vom vergangenen Samstag ist noch übertroffen worden. Die Stimmung ist äußert gut." Traditionell ist der 3. Adventssamstag der umsatzstärkste.

Auch die Titel der Bayer AG dürften das Interesse der Anleger auf sich ziehen. Der Chemie- und Pharmakonzern hat sein Blutplasma-Geschäft an die US-Investorengruppe Cerberus und Ampersand für 590 Mill. Dollar verkauft. Das Geschäft mit dem Blutgerinnungsmittel Kogenate sei nicht Teil der Vereinbarung, teilte der Konzern am Montag mit.

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