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Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert erwartet; Puma, Merck Kgaa im Blick

(dpa-AFX) Frankfurt - Gestützt von einer späten Erholungstendenz an der Wall Street werden die meisten deutschen Aktien am Dienstag ihre Kurstalfahrt wohl vorerst beenden. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Handels. So berechnete die Commerzbank vorbörslich 3.756 Punkten, die Citibank ermittelte ihn bei 3.755 Zählern. Am Montag war der DAX um 1,18 Prozent schwächer bei 3.752,59 Punkten aus dem Handel gegangen. An der Wall Street konnten sich die wichtigen Indizes am Montag von ihren Tagestiefs absetzen.

(dpa-AFX) Frankfurt - Gestützt von einer späten Erholungstendenz an der Wall Street werden die meisten deutschen Aktien am Dienstag ihre Kurstalfahrt wohl vorerst beenden. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Handels. So berechnete die Commerzbank vorbörslich 3.756 Punkten, die Citibank ermittelte ihn bei 3.755 Zählern. Am Montag war der DAX um 1,18 Prozent schwächer bei 3.752,59 Punkten aus dem Handel gegangen. An der Wall Street konnten sich die wichtigen Indizes am Montag von ihren Tagestiefs absetzen.

Wichtige Zahlen wurden am Morgen aus der zweiten Reihe deutscher Unternehmen vorgelegt. So konnte der Pharma- und Spezialchemiehersteller Merck Kgaa < MRK.ETR > den Überschuss im zweiten Quartal deutlich steigern. Angetrieben wurden die Zahlen vom robusten Geschäft mit Flüssigkristallen. Zudem erzielte Merck Sondererträge in Höhe von 340 Millionen Euro aus dem Verkauf der Laborsparte VWR und der Biomet-Beteiligung. Das Ergebnis nach Steuern und Fremdanteilen war von 81,1 Millionen auf 362,6 Millionen Euro gestiegen.

Bei Puma < PUM.ETR > erreichte der Umsatz im zweiten Quartal 352 Millionen Euro, eine Steigerung von 17,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der fränkische Sportartikelhersteller stellte zugleich für das Gesamtjahr ein Umsatzplus von rund 20 Prozent und einen Gewinnzuwachs von mehr als 30 Prozent in Aussicht.

Hypovereinsbank-Aktien < HVM.ETR > könnten laut Händlern schwächer eröffnen. Die polnische Konzerntochter BPH hat nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD, Dienstagausgabe) mit der Stadt Warschau einen ihrer größten Kunden an die italienische Unicredito < UC.MIX > < CRI.FSE > verloren. Die Unicredito-Tochter Pekao habe ein deutlich billigeres Angebot gemacht, sagte ein Sprecher der Stadt Warschau der FTD.

Wichtig für den Handelsverlauf dürfte auch die Vorlage des ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland am Vormittag sein. Nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat dürfte sich die Situation nach Einschätzung von Experten im Juli wieder etwas aufhellen. Die Diskussion um eine Verlängerung der Arbeitszeit als auch die von Unternehmen angestrebten Kostensenkungen dürften sich demnach positiv auf den Frühindikator ausgewirkt haben, hieß es. Ein dritter Rückgang in Folge könne so vermieden werden./

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