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Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert - Nachrichtenlage relativ dünn

Bei relativ dünner Nachrichtenlage werden deutsche Aktien am Freitag zum Handelsstart kaum verändert erwartet. Die Deutsche Bank und die Citibank sehen den Dax bei 3 936 Punkten - am Vortag hatte der Leitindex 0,55 Prozent auf 3 934,06 Zähler gewonnen.

dpa-afx FRANKFURT. Bei relativ dünner Nachrichtenlage werden deutsche Aktien am Freitag zum Handelsstart kaum verändert erwartet. Die Deutsche Bank und die Citibank sehen den Dax bei 3 936 Punkten - am Vortag hatte der Leitindex 0,55 Prozent auf 3 934,06 Zähler gewonnen. Die Vorgabe der Wall Street sei leicht positiv, die nachbörslichen Berichte bremsten aber, hieß es.

"Insgesamt gibt es kaum neue Impulse und wir dürften einen ruhigen Start sehen", sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Marktbewegende Nachrichten zu deutschen Unternehmen seien kaum zu erkennen. Telekomwerte stünden wegen der am Morgen vorgelegten Ericsson-Zahlen mit im Blick. Wie an den Vortagen dürfte das hohe Ölpreisniveau und der steigende Euro weiter im Blick stehen.

Technologiewerte stehen nach Quartalszahlen von Microsoft , Amazon.com und Google im Blick. Einem Händler zufolge sind die Berichte gemischt bis leicht negativ ausgefallen. Im Dax stehen SAP nach den Kursgewinnen in Reaktion auf Zahlen vom Vortag weiter im Fokus, zumal der US-Wettbewerber Peoplesoft berichtet hat. Vorbörslich kostete die Aktie 134 Euro. Im TecDax wird ein aktiver Handel mit Internetwerten wie T-Online und WEB.DE erwartet.

Siemens und Thyssen-Krupp könnten von einem Bericht im "Handelsblatt" bewegt werden. Die Unternehmen wollen aus der Magnetbahn-Technik aussteigen, wenn es keinen Transrapid zum Münchner Flughafen gibt. Statt dessen solle die Technik dann chinesischen Partnern angeboten werden.

Aktien der Münchener Rück rücken in den Fokus. Der Versicherer bindet seine Erstversicherungs-Tochter Ergo nach Informationen der "Financial Times Deutschland" wesentlich enger in den Konzern ein. Karstadt-Quelle werden vorbörslich etwas schwächer gesehen. Informationen der "Financial Times Deutschland" zufolge werden Krise und Sanierung den Handelskonzern massiv Umsatz kosten. Zudem sei nicht auszuschließen, dass der Sanierungsplan des Unternehmens nachgebessert werden müsse.

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