Archiv
Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum verändert - Ölpreis im Blick

Die deutschen Standardwerte werden am Freitag voraussichtlich auf Vortagesniveau in den Handel starten. So ermittelte die Deutsche Bank den DAX am Morgen bei 3 839 Punkten, die Citigroup bei 3 836 Zählern. Lang & Schwarz sah ihn bei 3 838 Punkten. Am Donnerstag hatte der Index 1,15 % auf 3 832,28 Zähler gewonnen. Die US-Börsen hatten leicht im Minus geschlossen.

dpa-afx FRANKFURT. Die deutschen Standardwerte werden am Freitag voraussichtlich auf Vortagesniveau in den Handel starten. So ermittelte die Deutsche Bank den DAX am Morgen bei 3 839 Punkten, die Citigroup bei 3 836 Zählern. Lang & Schwarz sah ihn bei 3 838 Punkten. Am Donnerstag hatte der Index 1,15 % auf 3 832,28 Zähler gewonnen. Die US-Börsen hatten leicht im Minus geschlossen.

Der Rohölpreis stieg am Freitag im asiatischen Handel leicht, notierte aber weiter deutlich unter 44 $. Um 7.45 Uhr wurde ein Barrel Rohöl (159 Liter) zur Oktoberauslieferung am New Yorker Warenterminmarkt Nymex mit 43,27 $ gehandelt. Am Donnerstag war der US-Rohölpreis zeitweise unter 43 $ gefallen. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) strebt einen Ölpreis von 30 $ pro Barrel (159 Liter) an. "Der Ölpreis ist gefallen, wir wollen aber, dass er auf 30 $ zurückgeht", sagte Opec-Präsident Purnomo Yusgiantoro nach Angaben der Zeitung "Jakarta Post" (Freitagsausgabe).

Siemens-Aktien werden am laut Händlern die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich ziehen. Siemens muss einem Pressebericht zufolge einen Verkaufsstopp seiner kompletten neuen Handyreihe hinnehmen. Wegen eines möglicherweise gefährlichen Softwarefehlers bei allen neun Modellen der 65er Serie hätten die Großkunden Media Markt, T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 die Geräte am Donnerstag aus dem Sortiment genommen, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer Freitagausgabe.

Der Vorstand des Autokonzerns VW soll einem Bericht der "Bild" zufolge zu einem Verzicht auf Gehaltserhöhungen bereit sein. Wie das Blatt am Freitag unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher berichtet, soll das Gesamteinkommen der Konzernführung für zwei Jahre eingefroren werden. Voraussetzung sei aber, dass die Beschäftigten die in der bevorstehenden Tarifrunde geforderte zweijährige Nullrunde bei ihren Einkommen akzeptierten.

Auch aus der Finanzbranche gab es möglicherweise kursbewegende Nachrichten. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC verhängte wegen Verflechtungen zwischen dem Research und dem Investmentbanking Millionenstrafen gegen Deutsche Bank Securities und Thomas Weisel Partners. Deutsche Bank Securities muss 87,5 Mill. $ zahlen, einschließlich 7,5 Mill. $ wegen Verzugs bei der Offenlegung des E-Mail-Verkehrs.

Die Papiere von Vossloh werden sich am Freitag Händlern zufolge schwächer entwicklen als der Gesamtmarkt. Die Bahn stoppt einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge weitere Schienenbauprojekte. Händlern zufolge könne sich dies negativ auf Vossloh auswirken, da möglicherweise weitere Investitionsprojekte verschoben werde. Der Verkehrstechnikkonzern hatte im Vormonat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2004 zurückgeschraubt, die Ergebnisprognose aber bekräftigt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%