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Aktien Frankfurt Ausblick: Knapp behauptet erwartet nach Jahreshoch am Vortag

Frankfurt (dpa-AFX) Nach dem Erreichen eines neuen Dax-Jahreshochs am Vortag werden die deutschen Aktien am Donnerstag voraussichtlich knapp behauptet in den Handel starten.

Frankfurt (dpa-AFX) Nach dem Erreichen eines neuen Dax-Jahreshochs am Vortag werden die deutschen Aktien am Donnerstag voraussichtlich knapp behauptet in den Handel starten. Die Citibank sah den Dax zum Start bei 4 233 Punkten, die Deutsche Bank und die Commerzbank berechneten ihn bei 4 235 Zählern.

Tags zuvor hatten Rekordstände der US-Börsenindizes den Dax auf ein Jahreshoch steigen lassen. In ruhigem Handel war der Leitindex zwischenzeitlich bis auf 4 252,20 Punkte gestiegen und 0,64 Prozent fester auf 4 241,28 Zählern aus dem Handel gegangen. Am letzten Handelstag vor Weihnachten rechnen Händler nun mit einem ruhigen Handelsverlauf und sehr geringen Umsätzen.

In den Fokus dürften die Aktien von Infineon rücken. Konkurrent Micron Technology hatte den Umsatz in seinem ersten Geschäftsquartal um 14 Prozent gesteigert und ist damit hinter den Erwartungen von Branchenanalysten zurückgeblieben.

Volkswagen will das Werk in Wolfsburg umstrukturieren. Das VW-Werk ist nach Meinung von Konzernbetriebsratschef Klaus Volkert zu wenig überschaubar und zu groß. "Ich halte es für sinnvoll, daraus vier oder fünf Einheiten zu bilden - mit klaren Verantwortlichkeiten. Dafür müssen keine neuen Gmbhs gegründet werden, aber kleinere Geschäftseinheiten", sagte Volkert den "Wolfsburger Nachrichten" (Donnerstagsausgabe).

Auch die T-Aktien könnten in den Fokus rücken. Die ungarische Telekom-Tochter will Telekom Montenegro übernehmen. Die Gesellschaft gab nach einer Prüfung der Bücher ein Angebot für die montenegrinische Telefongesellschaft ab.

Im MDax dürften Stada-Titel in den Fokus rücken. Der Generikahersteller kaufte das russische Pharmaunternehmen Nizhpharm. Nachrichten von Morphosys dürften hingegen für die TecDax-Anleger interessiert sein: Das Unternehmen verlängerte den Vertrag mit Centocor, einer Tochter des Pharmakonzerns Johnson & Johnson , bis Ende 2007.

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