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Aktien Frankfurt Ausblick: Knapp behauptet - Ölpreis im Fokus

Die meisten deutschen Standardwerte werden am Dienstag voraussichtlich einen kleinen Teil ihres Vortagesgewinns wieder abgeben. So ermittelte die Deutsche Bank den DAX am Morgen bei 3 769 Punkten, die Citigroup bei 3 770 Zählern. Lang & Schwarz sah ihn bei 3 769 Punkten. Am Montag hatte der Index 1,60 % auf 3 772,14 Zähler gewonnen.

dpa-afx FRANKFURT. Die meisten deutschen Standardwerte werden am Dienstag voraussichtlich einen kleinen Teil ihres Vortagesgewinns wieder abgeben. So ermittelte die Deutsche Bank den DAX am Morgen bei 3 769 Punkten, die Citigroup bei 3 770 Zählern. Lang & Schwarz sah ihn bei 3 769 Punkten. Am Montag hatte der Index 1,60 % auf 3 772,14 Zähler gewonnen.

"Die Entspannung am Ölmarkt und die uneinheitlichen Vorgaben von den US-Börsen wiegen sich mehr oder weniger auf", sagte ein Händler. Der Rohölpreis ist im asiatischen Handel unter 46 $ gefallen. Um 7.35 Uhr wurde ein Barrel Rohöl (159 Liter) zur Oktoberauslieferung am New Yorker Warenterminmarkt Nymex mit 45,89 $ gehandelt. Der Dow Jones Industrial Average (Djia) verlor am Vorabend 0,37 % auf 10 073,05 Punkte. Der Nasdaq Composite hielt sich mit 0,04 % im Plus auf 1 838,70 Punkten im Plus.

Der Export von Rohöl aus dem Irak sei ohne Störung angelaufen, sagten Händler in Singapur. Dies habe zu Verkäufen am Terminmarkt geführt. Die Absicht Russland zur Produktionserhöhung habe zudem die Angst vor Produktionsausfällen vermindert. Russland will nach den Worten von Präsident Wladimir Putin seine Rohölproduktion und die Erdölexporte weiter erhöhen. Das habe Putin in einem rund 15 Minuten langen Gespräch mit Präsident George W. Bush zugesichert.

Die Aktien von Infineon gaben im vorbörslichen Handel leicht nach. Bei Lang & Schwarz wurden sie in einer Spanne von 8,39 bis 8,49 ? gehandelt. Tags zuvor waren die Titel bei 8,49 ? aus dem Handel gegangen. Der Chiphersteller will zwar in den nächsten Jahren in den USA zweistellig wachsen und seine Marktposition deutlich ausbauen. Die Halbleitermarkt-Entwicklung in den USA beurteilt Infineon-US-Chef Robert Lefort allerdings wegen Dollarkurs- und Ölpreisrisiken skeptischer als noch zu Jahresbeginn.

Aus der Technologiebranche gab es weitere Nachrichten. So sind im zweiten Quartal sechs Prozent mehr Siliziumscheiben (Wafer) für die Chipherstellung ausgeliefert worden als im vorangegangenen Dreimonatszeitraum. Wie der Herstellerverband Semi SMG am Montagabend mitteilte, belief sich das Wachstum im Vorjahresvergleich auf 27 %. Der Umsatz der Wafer-Hersteller sei im Vergleich zum ersten Quartal um elf Prozent gestiegen, im Vorjahresvergleich um 24 %.

Die Hypovereinsbank (HVB) erwägt den Verkauf fauler Kredite. Der Markt scheine diese Distressed-Asset-Deals derzeit zu lieben, sagte HVB Chief Risk Officer Michael Kemmer der "Börsen-Zeitung" (Dienstag).

Unternehmenszahlen gab es aus der zweiten Reihe: Der Fotodienstleister Cewe Color hat auch im zweiten Quartal aufgrund von Restrukturierungskosten rote Zahlen geschrieben. Der Umsatz sei aufgrund der anhaltenden Konsumschwäche erneut zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Montag in Oldenburg mit. Zugleich präzisierte Europas größter Fotoentwickler seinen Ausblick für das Gesamtjahr.

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