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Aktien Frankfurt Ausblick: Knapp behauptet - Ruhiger Start ohne starke Impulse

Bei insgesamt dünner Nachrichtenlage werden die deutschen Aktien am Montag zum Handelsstart knapp behauptet erwartet. Die Indikation der Deutschen Bank und der Citigroup für den Dax liegt bei 3 987 Punkten - am Freitag hatte der deutsche Leitindex 0,62 % auf 3 988,07 Zähler zugelegt. Die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank am Dienstag steht nach Einschätzung von Händlern im Fokus. Eine weitere Leitzinserhöhung um 0,25 %punkte auf 1,75 % gilt am Markt bereits als ausgemacht.

dpa-afx FRANKFURT. Bei insgesamt dünner Nachrichtenlage werden die deutschen Aktien am Montag zum Handelsstart knapp behauptet erwartet. Die Indikation der Deutschen Bank und der Citigroup für den Dax liegt bei 3 987 Punkten - am Freitag hatte der deutsche Leitindex 0,62 % auf 3 988,07 Zähler zugelegt. Die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank am Dienstag steht nach Einschätzung von Händlern im Fokus. Eine weitere Leitzinserhöhung um 0,25 %punkte auf 1,75 % gilt am Markt bereits als ausgemacht.

Die Aktien der Nutzfahrzeugbauer wie MAN oder Daimlerchrysler rücken laut Händlern in den Fokus, da diese Woche in Hannover die Nutzfahrzeug-Messe IAA startet. Unmittelbar vor Beginn der Messe am Donnerstag berichten die Hersteller über gute Geschäfte. Die Produktion von Lastkraftwagen der Marke Mercedes-Benz stoße momentan im Werk Wörth an ihre Kapazitätsgrenze und auch MAN sprach von einem guten Auftragseingang.

Einzelhandelswerte wie Metro oder Karstadtquelle stünden ebenfalls im Blick, sagten Börsianer. Die gesetzlichen Ladenschlusszeiten stehen in den meisten Bundesländern endgültig vor dem Aus. Zehn Länder wollen die Ladenöffnungszeiten an allen Werktagen freigeben und damit Einkaufen rund um die Uhr erlauben, wie die "Bild am Sonntag" berichtet.

Der Energiekonzern Eon will vorerst auf Preiserhöhungen für Strom verzichten. "Bisher haben wir keine einzige Strompreiserhöhung beantragt", sagte Vorstandsvorsitzender Wulf Bernotat der "Welt am Sonntag". Bei Infineon will der neue Konzernchef Wolfgang Ziebart laut "Die Welt" die Outsourcing-Politik seines Vorgängers Ulrich Schumacher zurückfahren und vor allem die Rentabilität in der Produktion deutlich erhöhen.

Nach der Indexumstellung am Freitag stehen im MDax die beiden Börsenneulinge Postbank und Wincor Nixdorf im Fokus. Auch der Titel des Einkaufscenter-Investors Deutsche Euroshop schaffte den Sprung in das Börsenbarometer der 50 mittelgroßen Werte. Koenig & Bauer , Wella und Zapf Creation räumten ihren Platz.

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