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Aktien Frankfurt Ausblick: Kurse im Minus erwartetDPA-Datum: 2004-07-22 08:28:48

(dpa-AFX) Frankfurt - An den deutschen Aktienmärkten wird mit deutlich nachgebenden Kursen gerechnet, nachdem die US-Börsen am Vortag auf Tagestief geschlossen hatten. Ein skeptischer Blick der US-Anleger auf die Gewinnentwicklung im zweiten Halbjahr hatte sie im späten Handel zur Gewinnmitnahme getrieben. Eine Stunde vor Handelsbeginn sahen die Wertpapierxperten von Lang & Schwarz den DAX < DAX.ETR > bei 3.827 Punkten, die Deutsche Bank bei 3.823 und die Citigroup bei 3.824 Punkten. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex 1,04 Prozent auf 3.877,48 Punkte gewonnen.

(dpa-AFX) Frankfurt - An den deutschen Aktienmärkten wird mit deutlich nachgebenden Kursen gerechnet, nachdem die US-Börsen am Vortag auf Tagestief geschlossen hatten. Ein skeptischer Blick der US-Anleger auf die Gewinnentwicklung im zweiten Halbjahr hatte sie im späten Handel zur Gewinnmitnahme getrieben. Eine Stunde vor Handelsbeginn sahen die Wertpapierxperten von Lang & Schwarz den DAX < DAX.ETR > bei 3.827 Punkten, die Deutsche Bank bei 3.823 und die Citigroup bei 3.824 Punkten. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex 1,04 Prozent auf 3.877,48 Punkte gewonnen.

Gegen den Trend dürften sich die Aktien des Softwareherstellers SAP < SAP.ETR > entwickeln. Das Unternehmen hatte bei der Vorlage der Quartalsbilanz besonders im US-Geschäft von steigenden Marktanteilen berichtet. Hier waren die Einnahmen im Softwaregeschäft um 63 Prozent auf 140 Millionen Euro gestiegen.

Die Aktien des Berliner Pharmaherstellers Schering AG < SCH.ETR > werden in der Gewinnzone erwartet. Nach einem sehr erfolgreich verlaufenen zweiten Quartal hatte das Unternehmen erwartungsgemäß seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr angehoben.

Die anhaltenden Spekulationen über den schleppenden Geschäftsverlauf bei der Hypovereinsbank sind nach dpa Informationen zutreffend und könnten zur Ablösung von Deutschland-Chef Michael Mendel führen. Demnach hat die Bank einige ihrer Ziele nicht erreicht, im zweiten Quartal jedoch das Vorquartalsergebnis von 53 Millionen Euro übertroffen.

Die Karstadt-Tochter < KAR.ETR > Warenhaus AG will nach einem Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe) wieder die 42 Stunden-Woche einführen. Dies sei im Kampf gegen die Konsumflaute erforderlich, sagte Warenhaus-Chef Helmut Merkel.

Ungeachtet des fortdauernden Streits um das millionenschwere Sparpaket ist die Aktie von Daimlerchrysler < DCX.ETR > bereits vorbörslich etwas gestiegen. Daimlerchrysler hatte in der Nacht zuvor in Stuttgart weiter keine Einigung zwischen Vorstand, Betriebsrat und IG Metall erreicht. Die Gespräche sollen am Vormittag fortgesetzt werden. Zudem wolle der Autobauer Mitsubishi < MBC.SQ1 > < MBI.FSE > , an dem Daimlerchrysler beteiligt ist, zum dritten Mal Stellen in seiner Fabrik in den USA abbauen, sagte ein Händler.

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