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Aktien Frankfurt Ausblick: Kursverluste - Ölpreis und Vorgaben belasten

(dpa-AFX) Frankfurt - Schwache Vorgaben der internationalen Börsenplätze und ein Ölpreis auf Rekordhöhe dürften am Mittwoch den DAX belasten. Rund eine Stunde vor Handelsbeginn berechnete die Deutsche Bank den Index unterhalb des Vortagesschlusses bei 3.840 Zählern, während die Commerzbank 3.833 Punkte ermittelte. Die Düsseldorfer Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz notierte den Index bei 3.841 Punkten. Am Vortag hatte der DAX < DAX.ETR > 0,38 Prozent auf 3.877,32 Punkte hinzu gewonnen.

(dpa-AFX) Frankfurt - Schwache Vorgaben der internationalen Börsenplätze und ein Ölpreis auf Rekordhöhe dürften am Mittwoch den DAX belasten. Rund eine Stunde vor Handelsbeginn berechnete die Deutsche Bank den Index unterhalb des Vortagesschlusses bei 3.840 Zählern, während die Commerzbank 3.833 Punkte ermittelte. Die Düsseldorfer Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz notierte den Index bei 3.841 Punkten. Am Vortag hatte der DAX < DAX.ETR > 0,38 Prozent auf 3.877,32 Punkte hinzu gewonnen.

Kursverluste sagen Händler für die Commerzbank-Aktie voraus. Das Geschäft habe sich im zweiten Quartal schwächer entwickelt als erwartet. Kritisch sahen Händler zudem die Aussage der Bank, die Geschäftsbedingungen wurden im zweiten Halbjahr generell schwieriger. Kaum noch Kursbewegung dürfte Händler zufolge hingegen der Ankündigung hervorrufen, die drei australischen Immobilienfonds würden zum viertgrößten Gebäudegesellschaft zusammengelegt.

Automobilwerte werden unter dem Eindruck der jüngsten PKW-Absatzzahlen in den USA entwickeln. Bei Daimlerchrysler < DCX.ETR > stieg die Verkaufszahl um zwei Prozent, während drei Prozent erwartet worden waren. Für Mercedes meldete der Konzern ein Plus von 1,2 Prozent. BMW < BMW.ETR > hingegen sackten um 4,4 Prozent ab, während ein Plus von vier bis fünf Prozent erwartet worden war. Bei Volkswagen entwickelte sich das Geschäft erwartungsgemäß um 0,4 Prozent schwächer.

Der hannoversche Touristiker TUI < TUI.ETR > dementierte noch am gleichen Abend einen vorab veröffentlichten Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe), der Börsengang der Reederei Hapag-Lloyd werde in Kürze abgesagt.

Kursgewinne sagen Händler der adidas-Aktie < ADS.ETR > voraus. Der Konzern hatte im zweiten Quartal 2004 Umsatz und Gewinn mehr als erwartet gesteigert. Gleichzeitig hob adidas-Salomon seine Umsatz- und Gewinnprognosen für das Gesamtjahr erneut an. Auch Fresenius Medical Care < FME.ETR > werden sich voraussichtlich besser als der Markt halten. Der Dialyse-Spezialist übertraf mit Betriebsgewinn und Umsatz die Erwartungen und erfreute zudem mit einer angehobenen Prognose auf das Gesamtjahr.

Auch bei Basf < BAS.ETR > lief das Geschäft besser als erwartet. Nach Einschätzung eines Frankfurter Aktienhändlers lagen Umsatz und Ebit leicht über den Erwartungen. Ein anderer Martteilnehmer verwies darauf, dass der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben hat.

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