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Aktien Frankfurt Ausblick: Leichte Verluste erwartet - Wenige ImpulseDPA-Datum: 2004-07-02 08:16:01

FRANKFURT (dpa-AFX) - An der Börse in Frankfurt dürften die Indizes am Freitag den Handel schwächer einleiten. Darauf deuteten rund eine Stunde vor Handelsbeginn die Indikatoren des vorbörslichen Handels. So ermittelte Lang & Schwarz den DAX < DAX.ETR > bei 4.029 Punkten und die Deutsche Bank berechnete 4.024 Punkte.

FRANKFURT (dpa-AFX) - An der Börse in Frankfurt dürften die Indizes am Freitag den Handel schwächer einleiten. Darauf deuteten rund eine Stunde vor Handelsbeginn die Indikatoren des vorbörslichen Handels. So ermittelte Lang & Schwarz den DAX < DAX.ETR > bei 4.029 Punkten und die Deutsche Bank berechnete 4.024 Punkte.

Der DAX < DAX.ETR > war am Donnerstag mit minus 0,44 Prozent bei 4.035,02 Punkten aus dem Handel gegangen. Der MDAX < MDAX.ETR > fiel um 0,25 Prozent auf 5.098,30 Zähler und der Technologieindex TecDAX < TDXP.ETR > verlor 0,48 Prozent auf 574,70 Punkte. Auch an der Wall Street und in Tokio gaben die Indizes jeweils nach.

Von Unternehmensseite erreichen den Markt nur wenige Impulse. So hat die Deutsche Telekom < DTE.ETR > die Entschädigungsforderung des Bundes von 3,7 Milliarden Euro gegen das Maut-Konsortium Toll Collect als unbegründet zurückgewiesen. "Wir können nur immer wieder bestätigen, dass wir dafür keine Grundlagen sehen", sagte ein Telekom-Sprecher am Donnerstag nach Bekanntwerden der Entschädigungssumme auf Anfrage.

Im TecDAX könnte die Aktie von Aixtron < AIX.ETR > in den Blick der Anleger rücken. Der deutsche Halbleiterausrüster Aixtron will das amerikanische Unternehmen Genus < GN1.FSE > < GN1.ETR > für insgesamt 117,7 Millionen Euro übernehmen. Die Transaktion solle durch einen Aktientausch bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werden. Die Aktionäre des Halbleiterausrüsters Genus sollen je Aktie 0,51 Aixtron-Hinterlegungsscheine (American Depository Receipt/ADR) erhalten, wobei ein ADR einer Aixtron-Aktie entspricht.

Siemens < SIE.ETR > hat seine Pläne zum Ausbau des Standorts Braunschweig vorläufig auf Eis gelegt. Grund sei, dass die Höhe des Vergabevolumens der Deutschen Bahn AG noch nicht bekannt sei, sagte ein Sprecher der Siemens-Sparte der "Braunschweiger Zeitung" (Freitag). Die Bahn sei aber einer der Hauptkunden im Geschäftsgebiet Bahnautomatisierung. Ursprünglich habe Siemens rund elf Millionen Euro in Erweiterungsbauten in Braunschweig investieren wollen.

Europas größter Autobauer Volkswagen < VOW.ETR > reagiert mit einem Umbau seines Vertriebs auf die anhaltend schwache Autokonjunktur. Damit soll die Effizienz des gesamten Konzerns gesteigert werden, wie VW am Donnerstag in Wolfsburg mitteilte. Die operative Verantwortung soll stärker auf die einzelnen Marken verlagert werden.

Auch andere Autowerte dürften nach Absatzzahlen am Vortag in den Fokus der Anleger rücken. Mit Ausnahme von VW und Audi erlebten die Konzerne im Juni in den USA erneut einen guten Absatzmonat. Für die BMW Group < BMW.ETR > war es der dritte Monat in Folge mit einem Absatzrekord. DaimlerChrysler < DCX.ETR > setzte im Juni 226.736 Wagen und damit 5 Prozent mehr als im Vorjahr ab. Einen Absatzeinbruch mussten hingegen der Wolfsburger VW-Konzern und seine Ingolstädter Tochter Audi hinnehmen. Der Sportwagenbauer Porsche < POR3.ETR > verkaufte im vergangenen Monat 2.978 Fahrzeuge an Kunden in den USA und Kanada und steigerte damit seinen Absatz um 3 Prozent.

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