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Aktien Frankfurt Ausblick: Leichter am 'Kleinen Verfall' - Ölpreis belastet

An der Frankfurter Börse dürfte der Handel am Freitag etwas leichter starten. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Handels. So ermittelten die Deutsche Bank und die Commerzbank den DAX am Morgen bei 3 715 Punkten. Lang & Schwarz rechnet mit 3 716 Punkten. Der Xetra-DAX hatte am Vorabend bei 3 722,99 Punkten um 0,09 % schwächer geschlossen. Die Vorgaben von der Wall Street fielen gleichfalls wenig aussagekräftig aus.

dpa-afx FRANKFURT. An der Frankfurter Börse dürfte der Handel am Freitag etwas leichter starten. Darauf deuteten die Indikatoren des vorbörslichen Handels. So ermittelten die Deutsche Bank und die Commerzbank den DAX am Morgen bei 3 715 Punkten. Lang & Schwarz rechnet mit 3 716 Punkten. Der Xetra-DAX hatte am Vorabend bei 3 722,99 Punkten um 0,09 % schwächer geschlossen. Die Vorgaben von der Wall Street fielen gleichfalls wenig aussagekräftig aus.

Dieser Freitag ist ein so genannter "kleiner Verfallstag", an dem an den Terminmärkten die Optionen auf Aktien und Indizes auslaufen, was bei einzelnen Aktien für zusätzliche Bewegung sorgen könnte.

Zudem bleibt der unverändert hohe Ölpreis ein beherrschendes Thema auf dem Parkett. So ist der amerikanische Ölpreis zur Oktoberauslieferung im asiatischen Handel weiter gestiegen. Ein Barrel Rohöl (159 Liter) stieg am New Yorker Warenterminmarkt Nymex um 22 Cent auf 47,86 $. Der September-Kontrakt war am Vorabend mit neuen Rekordniveaus ausgelaufen. Der Schlusspreis lag mit 48,70 $ um 1,43 $ über dem Vortagesniveau.

Unter den Einzelwerten dürften die Aktien der Deutschen Börse laut Händlern das Interesse auf sich ziehen. Gegen 17.40 Uhr wird eine Mitteilung zur möglichen Kooperation des Börsenbetreibers mit der Schweizer Börse SWX erwartet.

Infineon-Aktien könnten laut Händlern von der Meldung profitieren, wonach Rambus im laufenden Patentrechtsprozess mit dem Münchener Chiphersteller diverse Dokumente zugänglich machen müsse. Ein Berufungsgericht bestätigte demnach am Donnerstag die zuvor von einem Gericht in Virginia gefällte Entscheidung, wonach sich der US-Konzern nicht auf das Anwaltsgeheimnis berufen und die Materialien zurückhalten darf.

WCM-Aktien könnten im Mdax das Interesse der Anleger auf sich ziehen. Die Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft prüft eine Verschmelzung mit ihrer Tochter Klöckner-Werke. Ziel sei eine Verbesserung der Strukturen beider Unternehmen. Die Prüfung werde noch 2004 abgeschlossen und danach den Aufsichtsratsgremien der Gesellschaften vorgelegt.

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